Internationalistische Liste/MLPD zeigt klare Kante – internationalistisch, antifaschistisch, antikapitalistisch, optimistisch und zukunftsweisend!

Über Tausend Mitglieder und Freunde aus ganz Deutschland kamen am 26. August zum bundesweiten Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste/MLPD nach Dortmund. Wohl einzigartig im Wahlkampf der gesamten Parteienlandschaft begann die Veranstaltung mit einer kämpferischen Demonstration, die große Ausstrahlung entfaltete. So schlossen sich dem Zug, der mit 700 Teilnehmern startete, weitere Zweihundert an. Die Auftaktveranstaltung der Internationalistischen Liste/MLPD fand bewusst in Dortmund statt, wo Neofaschisten insbesondere um die Partei „Die Rechte“ sich konzentrieren und versuchen, die Bevölkerung zu spalten und einzuschüchtern. Die von den Faschisten bedrohte Dortmunder Direktkandidatin Sarah Rißmann begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Niemand muss eingeschüchtert sein! Ich nicht und ihr nicht!“ Das Internationalistische Bündnis, seine Mitglieder, Freunde und Bündnispartner setzten ein internationalistisches, antifaschistisches und antikapitalistisches Zeichen in Dortmund.

Gabi Fechtner, die bundesweite Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD, attackierte überzeugend den Wahlkampf von Merkel und Schulz, die Kriegsgefahr, VW und andere brisante Themen aus dem Wahlkampf halten. Und machte deutlich: wir nicht! Sie deckte an der ganzen Bandbreite auf und griff an, was sich hinter Merkels „Weiter-so“-Wahlkampf verbirgt: Tarifflucht von immer mehr Betrieben; zurückgehende Flüchtlingszahlen allein deshalb, weil die Leute jetzt wieder im Mittelmeer ertrinken; verstärkte Ausbeutung in den Betrieben, wachsende Altersarmut, Kriminalisierung und Unterdrückung von radikalen Kapitalismuskritikern. Die Internationalistische Liste/MLPD hat sich in den letzten Wochen als stärkste Kraft im Kampf gegen den Rechtsruck der Regierung und der Berliner Parteien etabliert. Dazu Gabi Fechtner: „Fast 70.000 Unterschriften für die Wahlzulassung zeigen unseren Rückhalt. Das haben wir ganz allein gestemmt und finanziert! … Wir verbreiten keine Illusionen, wir werben für jede Stimme, gerade als Absage an den bürgerlichen Parlamentarismus, die Interessen selbst in die Hand zu nehmen.“ Weit über 1.000 Menschen erlebten die gut einstündige Rede als Höhepunkt des Auftakts, Tausende hörten zeitweise zu.

Danach wurde die Bühne an der Katharinentreppe voll, als die Arbeiter- und Frauenplattform, die Jugendplattform, die Plattform gegen die Gesinnungsparagraphen §129a/b das Wort ergriffen. Die Beiträge brachten die große Bandbreite des Internationalistischen Bündnisses zum Ausdruck. Milchbauern machten eindrücklich auf die Situation der Bauern aufmerksam, forderten „Erzeugerpreise rauf – Verbraucherpreise runter!“ Gefeiert wurde, dass Siegmar Herrlinger, Whistleblower und Kritiker Nr. 1 der Verstrickung von Porsche ins Autokartell, wieder arbeiten geht und das ihm erteilte Hausverbot zu Fall gebracht wurde. Vertreter/innen von den Trägerorganisationen ATIF und AGIF und die Anatolische Föderation griffen die Kriminalisierung von türkischen und kurdischen Revolutionären durch die Bundesregierung an, das Linke Forum die Förderung und Duldung von Neofaschisten durch den Staatsapparat.

Das Internationalistische Bündnis lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Die Dortmunder Behörden hatten versucht, Verpflegungsstände nicht zu genehmigen – doch kamen damit nicht durch. Türkische Spezialitäten, Thüringer Bratwürste, selbstgebackene Kuchen, schwäbische Maultaschen fanden großen Anklang und trugen zur Finanzierung des Wahlkampfs bei. Der erfolgreiche Auftakt war ein Gemeinschaftswerk vieler Beteiligter aus dem Internationalistischen Bündnis: Dutzende Aufbauhelfer, Aktivisten die tausende Wahlprogramme verteilten, Techniker, Künstler u.v.m.

Weiter zusammengewachsen, gut gerüstet mit neuen Argumenten und Unterstützern zieht die Internationalistische Liste/MLPD mit Kundgebungen, Straßenumzügen, Informationsständen, Konzerten in allen 16 Bundesländern in die heiße Phase ihres Straßenwahlkampfs!

Im Namen der Koordinierungsgruppe Lisa Gärtner und Ulja Serway

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Pressemitteilung der Kampagne Stopp Air Base Ramstein: Keinen Drohnenkrieg – keine Aufrüstung: Frieden ist die Ultima Ratio

„Frieden ist die ultima ratio“ hob Connie Burkert-Schmitz, Sprecherin der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ in ihrer Eröffnung der Pressekonferenz der „Kampagne Stopp Air Base Ramstein“ hervor und verwies auf die Kriegsfabulistik, die besonders vom US-Präsidenten Trump ausgeht. „Sie betrifft auch uns ganz konkret: denn das erste Opfer eines Gegenschlages in einer kriegerischen Auseinandersetzung ist die Bevölkerung dieser Region. Immer mehr Menschen spüren das, sind voller Sorge und protestieren. Nur so ist die große Unterstützung der vielfältigen Friedensaktionen in der Stadt Kaiserslautern und der Region zu erklären“. „Noch nie waren die Protestaktionen gegen den Drohnenkrieg und die umfassende Aufrüstung so vielfältig und umfangreich wie dieses Jahr. Nein zu 2% des Bruttosozialproduktes für die Rüstungshaushalte aller NATO Staaten (für Deutschland 75 Milliarden statt der jetzigen 37 Milliarden). Die Modernisierung aller Atomwaffen statt ihrer Verschrottung stoßen auf die Proteste von Tausenden, die nach Kaiserslautern und Ramstein zu den Protesten kommen werden. Nein zum völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg und damit Ja zur Kündigung des Stationierungsabkommens sind unsere dringendsten Forderungen“ so Reiner Braun von der bundesweiten Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“. „Darum ist der vielfältige, bunte, kreative, umfassende Protest so notwendig“ so Reiner Braun. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Gäste aus 15 Ländern und prominente Kulturschaffende für eine aktive Beteiligung zu gewinnen“

Die Friedensproteste der Kampagne gegen die Drohnenkriege, Militarisierung und die Air Base Ramstein 2017 haben 2017 folgende Elemente:

o Friedenscamp vom 3. bis zum 10. September auf einem Gelände bei Kottweiler- Schwanden Konni Schmidt, Mitorganisator des größten deutschen Friedenscamps seit Jahren, fasst zusammen: „Für mich geht mit diesem Friedenscamp ein Traum in Erfüllung. Wir erwarten in meinem Geburtsort bis zu 1000 Menschen, die wir mit einem vielseitigen Programm aus Kultur, Diskussion und Besichtigung begrüßen. Die Region hat mit ihren Naturschutzgebieten, dem Aktionsbüro der Kampagne Stopp Air Base Ramstein | Marienstr. 19/20 | 10117 BerlinBiosphärenreservat Pfälzer Wald/Nordvogesen ein ungenutztes Potential für Erholung, wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand. Eine Pfalz ohne Militär ist möglich.“

o Abendveranstaltung „Nein zu Drohnen und Atomwaffen – ja zu Frieden und Gerechtigkeit
in der Welt“ am 8.9.17, ab 19 Uhr in der Versöhnungskirche Kaiserslautern, mit Ann Wright, Daniele Ganser und Eugen Drewermann

o Internationaler Kongress zu Militärbasen und ihre geostrategische Bedeutung für weltweite Kriege, am 8. und 9.09.17 in der Versöhnungskirche Kaiserslautern, mit RednerInnen u.a. aus Japan, Süd-Korea, USA und Irland

o Kilometerlange bunte und vielfältige gestaltete Protest-Menschenkette vom Bürgerhaus Ramstein-Miesenbach und dem Denkmal für die Opfer der Flugtagkatastrophe bis zur Air Base Ramstein, am 9.09.17, Auftaktkundgebung am Bürgerhaus und am Denkmal um 13
Uhr, Abschlusskundgebung wenige Meter vor der Air Base Ramstein um 15 Uhr

o Friedensfestival „KünstlerInnen für den Frieden“, am 9.09.17 in der „Kammgarn“ Kaiserslautern, ab 15 Uhr (Einlass 14 Uhr), u. a. mit Leslie Clio, Patrice und Dieter Hallervorden und vielen lokalen Künstlerinnen und Künstlern „Nachdem es bereits 1992 gelungen war, lokale Künstlerinnen und Künstler für ein „Rock gegen Rassismus“ Konzert in der Kammgarn zu gewinnen, freuen wir uns, dass auch dieses Jahr bekannte Lautrer Musikerinnen und Musiker beim Friedensfestival am Start sind“, so Hans Sander, Friedenaktivist aus Kaiserslautern und aktiv an der Vorbereitung des Festivals beteiligt. „Wir haben u. a. mit der Punkband „Wehrkraftzersetzer“ und der Blues Band „Tin Pan Alley“ Vertreter der vielleicht ehrlichsten Musikrichtungen. Gerade im Blues waren ja oft Leid und Schmerz die Themen. Aber auch wie man diese überwindet. So wollen wir eines Tages auch die Air Base Ramstein überwinden. Des Weiteren wirken aus der Region Andreas Fillibeck und Hans Nauerz, Die Grauen Stars sowie das Kabarett die Untiere“ mit.

Schikane der Stadtverwaltung Kaiserslautern

Angesichts dieses umfassenden Programms, den erwarteten Tausenden von TeilnehmerInnen an der Menschenkette und auch am Festival in Kaiserslautern, ist die Haltung der Verwaltung der Stadt Kaiserslautern, die an das Kulturzentrum Kammgarn angrenzende Straße und Plätze nicht für diese Veranstaltung zur Verfügung zu stellen, schikanös, bürokratisch und völlig unverständlich.

Kontakt:
Reiner Braun 0172 2317475
Konni Schmidt 0176 63321546
eMail: info@ramstein-kampagne.eu
Weitere Informationen auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu.
Aktionsbüro der Kampagne Stopp Air Base Ramstein

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Aktiver und umweltbewegter Tag für die Wählerinitiative im Mansfelder Land

Der letzte Sonntag (20.08.17) war für die Aktiven der Wählerinitiative Halle ein spannender Tag: Gleich morgens ging es los, um im Mansfelder Land Plakate aufzuhängen. Mit dabei waren auch Ilona Janda (Kandidatin der Internationalistischen Liste/ MLPD auf der Internationalistischen Liste) und Tassilo Timm, Direktkandidat in Halle/ Saale und auf Platz 1 der Landesliste Sachsen-Anhalt.
Nachmittags waren wir als Wählerinitiative bei den Imkern Ingolf und Ralf zu einer Besichtigung der Holzmarkenimkerei in Wolferode (bei Eisleben) eingeladen. Beide sind Unterstützer unseres Direktkandidaten für Mansfeld-Südharz Adrian Mauson. Dass das eine Herzenssache für die beiden ist, wurde im Laufe des Tages deutlich. So kamen angeregte Gespräche auf.
Für viele erheiternd war, dass auf dem Grundstück der beiden Gastgeber, die alte Apfelsorte ‚ Ananasrenette ‚ wuchs. Sie war – so wird erzählt – die Lieblings-Apfelsorte Lenins im Schweizer Exil gewesen. Nachdem sich alle stärken konnten, hatten wir die seltene Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit der Imker zu bekommen. Adrian Mauson selbst half bereits mehrmals bei biologisch wirtschaftenden Gartenbauern im Umland von Halle aus, und wusste daher auch praktisch, wie arbeitsintensiv die Erzeugung ökologischer Lebensmittel ist.
Alle Gäste waren sehr interessiert an der darauffolgenden Vorführung der beiden Imker. Es wurde allen auch im Falle des Imkern deutlich, wie viel Arbeit es bedeutet, die Zusammenarbeit von Mensch und Bienen möglichst nachhaltig zu gestalten. Interessant waren die Maßnahmen um die Varroa-Milbe in Schach zu halten, die drei verschiedenen Honigernten im Jahr oder auch die vielen verschiedenen Produkte, die schonend und nachhaltig aus dem Honig, den Pollen und dem Wachs gewonnen werden können.
Für uns war es ein sehr gutes Beispiel für die mögliche Einheit von Mensch und Natur. Diese wird aber durch die Umweltzerstörung existenziell bedroht! So wurde die Forderung ‚Umweltschutz und Arbeitsplätze‘ hier für uns lebendig: Durch  verantwortungsvolles Imkern und anderer, bspw. landschaftspflegender Arbeit, ist beides teilweise vereinbar. Doch dem sind klare Grenzen gesetzt, schließlich wird im staatsmonopolistischen Kapitalismus in immer mehr Wirtschaftsbereichen Maximalprofit angestrebt, wie spätestens seit dem Dieselskandal vielen klar geworden ist.
Die beiden erzählten von ihrer Sorge, dass es zu einer dramatischen Situation wie in China kommen könne. Dort werden Blüten in einigen Regionen bereits mit der Hand bestäubt, weil keine Bienenvölker mehr in der Nähe leben. So traf auch die umweltpolitische Forderung der Internationalistischen Liste/ MLPD, ‚Strafrechtliche Verfolgung von Umweltverbrechern‘, voll ins Schwarze: Konzerne wie Bayer deklarieren Neonicotinoide (‚Spritzgifte‘) als ‚bienenunschädlich‘. Doch das entspricht nicht der Realität: Die Bienen werden durch Spritzgifte orientierungslos und sterben, weil sie nicht zum Bienenstock zurückfinden. Genauso auch die Forderung ‚Erzeugerpreise rauf – Verbraucherpreise runter‘ wird beim Thema Honig deutlich: Handelsmonopole drücken den Einkaufspreis so stark es geht, sodass fast nur noch Mischhonige (aus EU/ Nicht-EU-Ländern) gekauft werden können. Das erschwert Imkern hierzulande das wirtschaftliche Überleben, mindert die Qualität und macht den Irrsinn der Nahrungsmittelversorgung im Kapitalismus deutlich.
Allgemein wurde die Vorführung mit großer Ernsthaftigkeit verfolgt, wir konnten besonders viel über die praktische Tätigkeit der Imker lernen und uns Kennenlernen. Zum Dank bekamen die beiden einen Karl-Marx-Sekt überreicht, das umweltpolitische Buch ‚Katastrophenalarm‘ wechselte den Besitzer und wir versprachen uns einander in den kommenden Tagen und Wochen noch öfters zu treffen, um das Bündnis weiter bekannt zu machen und aufzubauen.
Internationalistisches Bündnis Halle/ Saale

Erklärung des Kreisverbands Bochum der MLPD: Weg mit Strafanzeigen und Abmahnungen gegen Arbeiterpolitik – Solidarität ist stärker

Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Enthüllungen über die kriminelle Energie des Kartells der Autokonzerne bei der mutwilligen Vergiftung von Mensch und Natur auf den Tisch kommen. Millionen Menschen sind empört, wie sie vorsätzlich belogen und betrogen wurden. In den Belegschaften der Autokonzerne gärt es: Zweistündiger Streik von 8.000 Kollegen in Rüsselsheim; kämpferische Betriebsversammlung in Eisenach; Bei Ford und Daimler protetieren die Belegschaften gegen die immer extremere Arbeitshetze; Bei Porsche prangert Siegmar Herrlinger, seit 39 Jahren dort beschäftigt, die Mittäterschaft der Konzernspitze im VW-Abgasbetrug an und wird sofort „freigestellt“. Per einstweiliger Verfügung setzt Siegmar seine Teilnahme an der nächsten  Betriebsversammlung durch. Gegen die Pläne von PSA/Opel wächst die Kampfeinheit von deutschen und französischen Kollegen. All dies bringt Konzerne und Regierung in die Defensive. Die enge Zusammenarbeit von MLPD und Opel-Kollegen macht die Geschäftsleitung besonders nervös. Dreimal rief Frau Koslowski/Personalchefin in den letzten Monaten die Polizei, um Infotische der MLPD vor der Betriebsversammlung im Saalbau Witten abzuräumen.

Bei der Betriebsversammlung am 17.9.16 kam es vor den Augen der Opelaner zu einem
aggressiven Polizeieinsatz. Aber angeklagt wird der Kollege Clemens Böttigheimer, „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ geleistet zu haben. Kommt zur Kundgebung und anschließendem Prozess am 3.August, 10:15 Uhr Amtsgericht Witten, Berger Str. 14!

Der Prozess reiht sich ein in eine ganze Serie von Repressionen bei PSA/Opel: Massive Wahlbehinderung und Einsatz des Werkschutzes und der Polizei gegen die Kundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD am 11.5.17 vor dem Warenverteilzentrum; Drei Anzeigen wegen „Hausfriedensbruch“, davon eine gegenunseren Bundestagskandidaten Klaus Leymann; Betriebsrat Steffen Reichelt bekommt von der Personalabteilung eine Abmahnung, weil er angeblich an der Kundgebung teilgenommen hat; Abmahnungen und Strafversetzungen gegen kämpferische Kollegen in Rüsselsheim; In Frankreich bekämpfen die PSA-Bosse kämpferische Gewerkschafter der CGT mit Kündigung, Kündigungsanträgen und Abmahnungen.

Das aggressive Vorgehen ist Ausdruck ihrer Angst vor dem Klassenkampf! Immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wohin die Reise geht. 150.000 Menschen demonstrieren in Hamburg völlig berechtigt gegen die Politik der G20.

Mit einer groß angelegten Bürgerkriegsübung, 21.000 Polizisten, Tränengas und Schlagstöcken gegen friedliche Protestcamps wurde die Stimmung systematisch angeheizt.
Einige Hundert Hooligans, Betrunkene, Rechte und Anarchisten liefern Freitag Nacht mit
reaktionären Gewaltaktionen im Schanzenviertel die Bilder, die die Regierung braucht, um
berechtigten Widerstand zu kriminalisieren.

Während bürgerliche Politiker im Wahlkampf angeblich ihr Herz für die kleinen Leute wieder entdecken, treten sie gleichzeitig eine Kampagne gegen den „Linksextremismus“ los. Dabei sitzen die Extremisten in den Chefetagen der Konzerne und am Konferenztisch der G20. Ihre Diktatur gefährdet Arbeit und Leben der Menschheit. Die MLPD steht konsequent an der Seite der Arbeiter. Wir stehen mit unserer Kandidatur zu den Bundestagwahlen für eine sozialistische Alternative zum extremen Imperialismus mit seinen Kriegen, seinen Krisen und seiner Umweltzerstörung. Die MLPD ist nicht extremistisch, sondern radikal, weil sie den Problemen an die Wurzel geht.

Weg mit der Anklage und den Anzeigen wegen Hausfriedensbruch – für freie politische und gewerkschaftliche Betätigung in und vor den Betrieben!

Weg mit der Abmahnung gegen Steffen Reichelt!
Kommt zum Prozess gegen Clemens Böttigheimer!

c/o Christoph Schweitzer, Wiebuschweg 25a, 44892 Bochum, Tel. 0234 / 54.49.76.69

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Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis: Erklärung zu den umweltpolitischen Ergebnissen des G20-Gipfels

Das erste Treffen der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis fand direkt einen
Tag nach dem G20-Gipfel vor Ort in Hamburg statt. Natürlich waren die Gipfel-„Ergebnisse“ auch Gegenstand der Beratung und Diskussion der 14 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Dazu wurde folgende Erklärung nach dem Treffen erarbeitet:
G20 – Freibrief zur mutwilligen Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur Die Bundeskanzlerin jubelt: »19 Staaten sichern zu, das Klimaabkommen umzusetzen!«
Nach der Ankündigung Erdogans, das Abkommen der UN-Weltklimakonferenz von 2015 in Paris im türkischen Parlament nicht zu ratifizieren, sind‘s nur noch 18. Schon dieses Abkommen formulierte völlig unzureichende Ziele der „Selbstverpflichtung“ zur Verringerung der Erderwärmung und sieht keinerlei Sanktionen gegen Verstöße vor. Ebenso wenig der G20-Gipfel in Hamburg. Im Gegenteil wurde sich auf einen umweltpolitischen Rechtsruck der  imperialistischen G20-Regierungen in der Klimafrage verständigt!
So gibt der »Aktionsplan der G20 von Hamburg zum Klima und Energie für Wachstum«
indirekt weltweit grünes Licht für das Gas-Fracking , indem er erklärt, dass »Erdgas, abhängig von den nationalen Gegebenheiten, eine wichtige Rolle in der Energiewende,
auf dem Weg in eine emissionsarme Zukunft der Energiewirtschaft spielen kann…«. Damit wird die drohende Klima- und Umweltkatastrophe mutwillig beschleunigt.
Der Aktionsplan ruft ebenso zum weltweiten Ausbau der Atomenergie auf: »In den Ländern, die sich für eine Nutzung von Kernenergie entscheiden, trägt diese zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Deckung der Grundlast bei.« Das beschwört weitere Tschernobyls und Fukushimas herauf!
Und im G20-Abschlussbericht heißt es dann: »Die Vereinigten Staaten von Amerika
erklären, dass sie danach streben werden, eng mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um ihnen dabei zu helfen, auf fossile Brennstoffe zuzugreifen und sie sauberer und effizienter zu nutzen …«. Allen Ländern wird somit gestattet, gemeinsam mit den USA
die Förderung fossiler Brennstoffe weiter auszubauen.
Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!
Der G20 Gipfel in Hamburg hat augenfällig bewiesen: Da helfen keinerlei Appelle an die imperialistischen Länder und ihrer Unterhändler bei den Klimakonferenzen, sich eines
Besseren zu besinnen. »Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam dem Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln braucht es eine gesellschaftliche Bewegung des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen, internationalistischen, klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte.« (aus der Erklärung der Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses). Deshalb waren auch wir am vergangenen Samstag unter den 76.000 Demonstranten, die berechtigt „Nein“ zu G20
und zu ihrem imperialistischen System sagen. Diese Bewegung hat ein Zukunftspotenzial, das nicht zu stoppen ist. Dafür stehen wir auch in Wort und Tat in unserer gemeinsamen Bundestagswahl-Teilnahme.
Alle Zitate aus Website Bundesregierung:
Ich unterstütze / Wir unterstützen den Aufbau einer Umweltplattform im
Internationalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung!“ und
möchte(n)
O informiert werden
O eingeladen werden zu Treffen der Umweltplattform
O den Aufbau der Umweltplattform finanziell unterstützen
O mitmachen in der Umweltplattform mit folgenden Schwerpunkten:
Name (ggf. Organisation/Initiative):
Anschrift:
Telefon / E-Mail:
E-Mail an:
umweltplattform-ib@gmx.de
Post an: Internationalistisches Bündnis, Schmalhorststr. 1c, 45899 Gelsenkirchen
Telefon unter: 0175-9175952 (Hannes Stockert)

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Aufbau einer Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses – Gemeinsam gegen den (umweltpolitischen) Rechtsruck der Regierung!

Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Unser Planet steuert auf eine Umweltkatastrophe zu. Luft, Land und Meere werden vergiftet und verstrahlt, so lange sich
damit Geld machen, Profit erzielen lässt. Die globale Erwärmung, der rücksichtslose Einsatz von umweltzerstörenden Erzeugnissen der chemischen und pharmazeutischen Industrie – wie Glyphosat, Wachstumshormone in der Landwirtschaft, usw. sind dabei nur einige
der vielen Konsequenzen des rücksichtslosen Raubbaus an der Natur und des Menschen.

Auch die Ernährungsfrage beginnt nicht erst in den Supermarkt-Regalen, sondern auf den Äckern und Viehställen der Bauern und der Arbeit der Agrarbeschäftigten weltweit.

Die imperialistischen Regierungen mit ihren unverbindlichen Absichtserklärungen und derzeit allen voran US-Präsident Trump mit seinem Frontalangriff auf erkämpfte Klima- und
Umweltschutzmaßnahmen tun alles, damit die Profite der internationalen Übermonopole weiter wachsen auf Kosten der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen. Bei ihrem
G20-Gipfeltreffen im Juli in Hamburg verständigten sich die führenden Mächte der Welt u.a. mit der Duldung gegenüber der Verbrennung fossiler Rohstoffe und der Atomtechnologie auf einen umweltpolitischen Rechtsruck in der Klimafrage.

Weiter so? Nein Danke!

Weltweit und auch hier in Deutschland entwickelt sich dagegen die Umweltbewegung und
schließt sich verstärkt, z.B. im Protest gegen die Freihandelsabkommen, mit der Arbeiter-,
Frauen- und Jugendbewegung zusammen. Um dem Übel an die Wurzel zu gehen und die
Umwelt vor der Profitwirtschaft zu retten, müssen wir die hauptverantwortlichen Umweltverbrecher, die internationalen Großkonzerne, Großbanken und ihre Regierungen ins Visier nehmen! Die Menschheit will nicht in der Barbarei versinken – für eine lebenswerte Zukunft der Jugend! Sie gibt es nur in einer Gesellschaft, in der die Einheit von Mensch und Natur die Leitlinie ist. Stadt und Land müssen wieder zu einer festen Einheit geführt werden, im gemeinsamen Interesse für eine dem Gemeinwohl orientierten Lebensweise. Mit einer am Maximalprofit orientierten Wirtschaft kann die Menschheit nicht vor der  Umweltkatastrophe gerettet werden.

Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit
allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln braucht es eine gesellschaftliche Bewegung
des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen ökologischen, internationalistischen,
klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer
Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses „Gemeinsam gegen den
Rechtsruck der Regierung“ Kraft, Gesicht und Profil geben. Nur gemeinsam sind wir
stark und werden wir eine durchsetzungsfähige Kraft!

Eine besondere Herausforderung, die wir dieses Jahr annehmen werden, ist unsere gemeinsame Bundestagswahl-Teilnahme als Internationalistische Liste/MLPD. Schwerpunkte und Akzente wollen wir dabei in Wort und Tat unter anderem setzen in der Förderung einer breiten Protestbewegung gegen die 23. UN-Klimakonferenz vom 6.-17. November in Bonn mit einer Großdemonstration am 11. November. Im Kampf gegen Giftmüllund PCB unter Tage und dessen unverantwortliche Flutung durch die RAG oder die mit krimineller Energie betriebene mutwillige Vergiftung mit Abgas-Tricksereien durch die Automonopole, die als erstes bei VW aufgedeckt wurden, setzen wir uns für die strafrechtliche Verfolgung solcher Umweltverbrecher und auch mitunter persönliche Haftung für alle Schäden und Folgekosten ein.

Gegen den weiteren Braunkohle-Abbau und die Verfeuerung fossiler Energieträger und wie bei unserer Teilnahme am Protest gegen den G20-Gipfel in Hamburg mit über 76.000 Teilnehmern an der Großdemonstration, treten wir für einen konsequenten Kampf für Arbeitsplätze UND Umweltschutz ein. Solidarisch stehen wir an der Seite der Milchbauern im Kampf um ihre Existenzgrundlagen, die in unserer Umweltplattform einen festen Platz haben. Wir unterstützen und fördern des weiteren den ökologischen Wiederaufbau in Rojava/Westkurdistan.

Wir verstehen uns ausdrücklich nicht als „Konkurrenz“ zu bisherigen Kräften der kämpferischen Umweltbewegung, sondern als Teil dessen. Ohne ein breites Bündnis kann heute keine einzige wesentliche gesellschaftliche Frage gelöst werden. Der Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis zielt daher weit über die Bundestagswahlen, an der wir uns mit der Internationalistischen Liste / MLPD beteiligen. Wir wollen einen entschiedenen Beitrag leisten, umweltbewegte Menschen, Gruppen und Organisationen ausgehend von der großen Schnittmenge gemeinsamer Ziele und Forderungen im Kampf gegen den (umweltpolitischen) Rechtsruck der Regierung eng zusammenschließen und auf Grundlage dieser Zusammenarbeit noch bestehende Differenzen über die künftige gesellschaftliche Entwicklung schrittweise überwinden und uns gemeinsam dafür einsetzen.

Macht mit beim Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis
„Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung!“.

Bringt Eure vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse, Know-How und Kraft im Umweltkampf sowie Ideen und Schöpferkraft für diese gemeinsame Bewegung mit ein.

Vorschlag eines nächsten Treffens am 27. August im Ruhrgebiet (14 Teilnehmer des Grün-
dungstreffens aus Berlin, Bochum, Gelsenkirchen, Hamburg, Hameln, Mühltal, Mülheim, Glövzin, Ulm)

Ich unterstütze / Wir unterstützen den Aufbau einer Umweltplattform im Internatio-
nalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung!“ und
möchte(n)

O informiert werden
O eingeladen werden zu Treffen der Umweltplattform
O den Aufbau der Umweltplattform finanziell unterstützen
O mitmachen in der Umweltplattform mit folgenden Schwerpunkten:
Name (ggf. Organisation/Initiative):
Anschrift:
Telefon / E-Mail:

E-Mail an: umweltplattform-ib@gmx.de
Post an: Internationalistisches Bündnis, Schmalhorststr. 1c, 45899 Gelsenkirchen
Telefon unter: 0175-9175952 (Hannes Stockert)

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Pressemeldung des Öffentlichkeitsteams des 18. Pfingstjugendtreffens

Liebes Internationalistische Bündnis,

liebe Jugendplattform,

am 3./4. Juni findet das internationale Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen statt!

Wir freuen uns, dass das Internationalistische Bündnis und die Jugendplattform das Pfingstjugendtreffen aktiv unterstützen!

Im Anhang sende ich euch zur Mobilisierung den aktuellen Flyer und das Plakat als Pdf.

Ihr könnt beides auch bestellen unter buero@pfingstjugendtreffen.de (Flyer 5 Cent pro Stück, Plakate gegen Spende. Stückzahl, Name und Lieferadresse bitte nicht vergessen).

Auf www.pfingstjugendtreffen.de findet ihr laufen aktualisiert das vielfältige Programm.

Außerdem freuen wir uns über verschiedene Unterstützer/-innen und Schirmfrauen/-herren

-Max Herre/Freundeskreis, Konstantin Wecker, Heinz Ratz, Atoa, Umuda haykiris und Gabi Gärtner.

Wir wollen in den 11 Tagen bis Pfingsten jetzt noch richtig Vollgas geben in der Mobilisierung, Werbung, und breiter Gewinnung von Organisationen, Vereinen, Schirmherren/-frauen, Unterstützerinnen und Unterstützern.

Dafür bitten wir euch: Macht das Pfingstjugendtreffen bekannt, helft mit beim Auf- und Abbau, bringt euch mit euren Ideen ein, fragt selbst in eurem Umfeld, wer Unterstützer/-in Schrimfrau/-herr werden möchte. Ihr könnt auch mit eurer Organisation Unterstützer werden.

Die Namen werden dann auf der Homepage veröffentlicht (wenn ihr möchtet mit Verlinkung, Foto und/oder Grußwort).

Ich freue mich auf Eure Antworten!

Mit solidarischen Grüßen,

Wanja

Öffentlichkeitsteam

18. internationales Pfingstjugendtreffen

buero@pfingstjugendtreffen.de
Tel.: 0157 75282074
www.pfingstjugendtreffen.de

 

Hier gibt es das Plakat zum 18. Pfingstjugendtreffen im PDF-Format.

Hier gibt es den Flyer zum 18. Pfingstjugendtreffen im PDF-Format.

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