Pressemeldung des Öffentlichkeitsteams des 18. Pfingstjugendtreffens

Liebes Internationalistische Bündnis,

liebe Jugendplattform,

am 3./4. Juni findet das internationale Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen statt!

Wir freuen uns, dass das Internationalistische Bündnis und die Jugendplattform das Pfingstjugendtreffen aktiv unterstützen!

Im Anhang sende ich euch zur Mobilisierung den aktuellen Flyer und das Plakat als Pdf.

Ihr könnt beides auch bestellen unter buero@pfingstjugendtreffen.de (Flyer 5 Cent pro Stück, Plakate gegen Spende. Stückzahl, Name und Lieferadresse bitte nicht vergessen).

Auf www.pfingstjugendtreffen.de findet ihr laufen aktualisiert das vielfältige Programm.

Außerdem freuen wir uns über verschiedene Unterstützer/-innen und Schirmfrauen/-herren

-Max Herre/Freundeskreis, Konstantin Wecker, Heinz Ratz, Atoa, Umuda haykiris und Gabi Gärtner.

Wir wollen in den 11 Tagen bis Pfingsten jetzt noch richtig Vollgas geben in der Mobilisierung, Werbung, und breiter Gewinnung von Organisationen, Vereinen, Schirmherren/-frauen, Unterstützerinnen und Unterstützern.

Dafür bitten wir euch: Macht das Pfingstjugendtreffen bekannt, helft mit beim Auf- und Abbau, bringt euch mit euren Ideen ein, fragt selbst in eurem Umfeld, wer Unterstützer/-in Schrimfrau/-herr werden möchte. Ihr könnt auch mit eurer Organisation Unterstützer werden.

Die Namen werden dann auf der Homepage veröffentlicht (wenn ihr möchtet mit Verlinkung, Foto und/oder Grußwort).

Ich freue mich auf Eure Antworten!

Mit solidarischen Grüßen,

Wanja

Öffentlichkeitsteam

18. internationales Pfingstjugendtreffen

buero@pfingstjugendtreffen.de
Tel.: 0157 75282074
www.pfingstjugendtreffen.de

 

Hier gibt es das Plakat zum 18. Pfingstjugendtreffen im PDF-Format.

Hier gibt es den Flyer zum 18. Pfingstjugendtreffen im PDF-Format.

Erweitertes Treffen des Bündnisrates des Internationalistischen Bündnisses am 05.06.17

Koordinierungsgruppe Internationalistisches Bündnis, 17.5.17

An alle Mitglieder und Trägerorganisationen des Bündnis-Rats alle Wählerinitiativen der Internationalitischen Liste/MLPD aus NRW und bundesweite Delegationen alle Aktivisten aus den Plattformen des Bündnisses, alle Interessierte und KandidatInnen

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen, liebe Interessierte,

die Koordinierungsgruppe des Bündnis-Rats des Internationalistischen Bündnisses hat beschlossen, das nächste Treffen des Bündnis-Rats am 5. Juni (Pfingstmontag) zu erweitern, wozu wir euch herzlich einladen.

Wir wollen bei dem Treffen gemeinsam den Wahlkampf der Internationalistischen Liste/MLPD zur Landtagswahl NRW als bundesweites warm-up gründlich auswerten: was haben wir erreicht, was hat sich bewährt, was muss verbessert werden, was waren Mängel, wie sind wir zusammengewachsen, was nehmen wir uns in den nächsten Monaten vor, wie bauen wir das Internationalistische Bündnis weiter auf, …

Bitte gebt möglichst schnell eine Rückmeldung an info@internationalistische-liste.de , ob und mit wie vielen ihr kommt. Es werden ein Mittagessen und kalte und warme Getränke vorbereitet.

Vorschlag Tagesordnung für das erweiterte 5. Treffen des Bündnis-Rats am Pfingstmontag
5.6.17 10-16 Uhr im Kultursaal der Horster Mitte in Gelsenkirchen, Schmalhorststr. 1c

1.) Begrüßung (10min)
2.) Einleitungsbeitrag des Bündnis-Rats und Diskussion der aktuellen politischen Entwicklung (90 min)
3.) Auswertung des Landtagswahlkampfs als bundesweites warm-up und Schlussfolgerungen (inkl. Rechenschaftsbericht der Koordinierungsgruppe) (120 min)
4.) Bestätigung des Ergebnisprotokolls des letzten Treffens, Beschlusskontrolle (15 min)
5.) Planung des Bundestagswahlkampfs der Internationalistischen Liste/MLPD (Auflage
Plakate, Großveranstaltungen/kundgebungen, Konzerte, Wahlzeitung, Kandidaten – Vorlage von MLPD) (45 min)
6.) Beteiligung an den G20-Protesten Anfang Juli in Hamburg (20 min)
7.) Arbeit der Plattformen (30 min) – Arbeiterplattform: Entscheidung über den Vorschlag eines Arbeiterkongresses, Frauenplattform, Gegen §129a/b, Jugendplattform: weiterer Aufbau der Jugendplattform in Verbindung mit den Camps der Jugendorganisationen, Wahlkampf in Verbindung mit dem Sommercamp des REBELL, Umweltplattform: Klimacamp in Bonn, Protest gegen Weltklimagipfel

Zur Vorbereitung geht die Erklärung der Koordinierungsgruppe zur Landtagswahl NRW und
der Vorschlag der MLPD zur Planung des Bundestagswahlkampfs raus. Sie werden auch auf
der Homepage veröffentlicht.

Viele Grüße
Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnisses

i.A. Fritz Ullmann, Lisa Gärtner und Ulja Serway

Die Einladung hier im PDF-Format herunterladen.

Zuspruch für die Internationalistische Liste / MLPD übertrifft Erwartungen

Das Ergebnis der NRW-Wahl unterstreicht die Polarisierung in der Gesellschaft.

Der Wahlkampf in NRW ist vorüber. Die SPD-Grünen-Regierung ist abgewählt. Zusammen verloren beide Parteien fast 13%, die SPD erzielte das schlechteste Ergebnis in NRW in der Geschichte des Landes. Die Linkspartei verfehlte mit 4,9 % knapp den Einzug in den Landtag. Sie hatte sich zuletzt wieder für eine Koalition mit der SPD ausgesprochen und damit die Menschen wieder nicht überzeugen können. SPD und Grüne gerieten mit dem Wahlergebnis in eine offene Parteienkrise.

Die CDU sieht sich in dieser Situation gestärkt und die FDP wurde mit einem überraschend hohen Ergebnis in den Landtag gewählt. Die rassistische AfD zieht mit 7,4 Prozent in den Landtag. Damit war zu rechnen: „Die ultrarechte und faschistoide Partei wurde von Teilen der Medien systematisch als angebliche Protestpartei hochstilisiert und aufgewertet, was wir vehement kritisieren“, sagte hierzu Gabi Gärtner, unsere Spitzenkandidatin und Vorsitzende der MLPD. Alles in allem unterstreicht das Ergebnis die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft. Die leicht gewachsene Wahlbeteiligung deutet dabei eine steigende Politisierung an.

Für uns war die Teilnahme an der NRW-Landtagswahl in erster Linie eine Vorbereitung auf die Teilnahme an der Bundestagswahl, ein „WarmUp“.

Die zentrale Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnisses freut sich dennoch, feststellen zu können, dass wir ausgehend von den Realstimmen einen Stimmzuwachs von 68% verglichen mit den bisherigen Wahlergebnissen der MLPD erreichen konnten. Mit solchen Ergebnissen war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen. Dies zeigt auch, dass das Bündnis wirkt. Dabei konnte nicht nur die Anzahl der Stimmen in den Städten vergrößert werden, sondern es wurden auch an mehr Orten in in der Tiefe des Landes Menschen erreicht.

 

„Überall in NRW wurden Stimmen erkämpft, teils steigerten wir das Ergebnis um das Zwei- bis Dreifache. In Hochburgen der Arbeit kamen wir bei den Erststimmen auf 0,5-1,1%. Und das trotz weitgehendem Medienboykott, trotz Wahlbehinderungen und Manipulierung der öffentlichen Meinung.“
Gabi Gärtner, Spitzenkandidatin, Vorsitzende der MLPD

 

Unsere thematisch breit angelegte und mit der Hilfe von über 700 Freiwilligen überall präsente Plakat-Kampagne war ein voller Erfolg und durchbrach sogar mehrfach den Boykott der bürgerlichen Medien. 45.000 Plakate wurden aufgehängt, über 478.000 Wahlprogramme wurden verbreitet. 300.000 Menschen wurden persönlich erreicht, rund 2400 neue Unterstützerinnen und Unterstützer in NRW für die Internationalistische Liste allein in den letzten vier Wochen gewonnen. Weit über 100 Kundgebungen und Aktionsstände mit Ansprachen fanden in den meisten Regionen in NRW statt. Dazu kamen unzählige Informationsstände, Straßenumzüge, „Kneipentouren“, Einsätze vor Betriebstoren, Hausbesuche und Gespräche im persönlichen Umfeld.

 

Der NRW-Landtagswahlkampf war für einige von uns der erste überregionale Wahlkampf. Für das Linke Forum war das eine sehr kräftezehrende und anstrengende, aber auch ausgesprochen lehrreiche Zeit. Die sich immer weiter entwickelnde Zusammenarbeit mit den anderen Trägerorganisationen eröffnet uns neue Perspektiven im Kampf für eine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.“
Fritz Ullmann, Listenplatz 3, Vorstandsmitglied des Linken Forums (LF),
Stadtverordneter in Radevormwald

 

Die Wählerinitiativen vor Ort und die Plattformen des Bündnisses kämpften bis zuletzt um jede Stimme. Dabei geht unsere Wirkung ebenso wie unsere Zielstellung über den Rahmen dieser und der nächsten Wahl hinaus. Wir gehen mit den Menschen in‘s Gespräch – auch wenn nicht jeder, mit dem wir sprechen, wählen kann. Auch die Jugendplattform hat mit ihren mittlerweile fünf Mitgliedsorganisationen plus Einzelpersonen mit vielen fantasievollen Aktionen mitgekämpft.

 

Gemeinsam hat die Internationalistische Liste / MLPD ein begeisterndes WarmUp auf die Beine gestellt. Unsere Ausstrahlungskraft geht dabei auch über die Stimmen hinaus: Viele Jugendliche, die nicht wählen können, haben das Internationalistische Bündnis als konsequente Kraft, zum Beispiel im Kampf gegen Abschiebungen, kennen gelernt.“
Anna Vöhringer, Listenplatz 2 und Vertreterin des Jugendverbands REBELL

 

Schon jetzt haben wir uns als stärkste Kraft links von der Linkspartei etabliert. Die DKP ist offen zerstritten und war nach, wie die Partei selbst erklärte, „jahrelanger Wahlabstinenz“ nicht in der Lage, in der Breite nennenswert in Erscheinung zu treten. Allerdings gratulieren wir trotz unterschiedlicher Auffassungen ausdrücklich all jenen Genossinnen und Genossen, die revolutionäre Positionen im antikommunistischen Gegenwind vertreten haben und zum Teil gute Ergebnisse erzielen konnten.

Die klaren, revolutionären Positionen der Internationalistischen Liste/ MLPD stachen im Wahlkampf jedoch hervor. Die polarisierte Auseinandersetzung um unsere Forderung „Revolution ist kein Verbrechen! Weg mit dem §129a/b“ schuf Bewusstsein über die Unterdrückung revolutionärer Menschen in Deutschland. Dazu trugen Aktionsstände in der letzten Wochen mit ATIF, AGIF, Linkem Forum, MLPD und der Anatolischen Föderation in Wuppertal und Köln bei.

Wir stellten im Wahlkampf auch fest, dass es einen fortschrittlichen Stimmungsumschwung unter den Massen gibt. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Alternative.

 

Die Internationalistische Liste/ MLPD fand besonders bei der Jugend und bei Migranten Aufmerksamkeit. […] Die meisten jungen Menschen identifizieren sich mit unseren Argumenten für eine Veränderung der jetzigen Politik, hatten jedoch auch Zweifel an einem anderen System des Sozialismus bzw. Kommunismus. Hier sehen wir noch großen Handlungsbedarf der Internationalistischen Liste/ MLPD, die Begriffe Sozialismus und Kommunismus der Bevölkerung in zeitgemäßer Form zu erläutern.“
Ulrich Achenbach, parteilos, Mitglied der Koordinierungsgruppe NRW

 

Wir werden auch in den nächsten Wochen noch damit beschäftigt sein, den Verlauf des Wahlkampfes und seine Ergebnisse auszuwerten. Klar ist jetzt schon, dass die Internationalistische Liste / MLPD dort im Durchschnitt bessere Ergebnisse erzielte, wo sie ebenfalls Direktkandidaten aufgestellt hatte. Hierauf hatten wir keinen Schwerpunkt gelegt, so dass nur in relativ wenigen Wahlkreisen Direktkandidaten aufgestellt wurden. Zur Bundestagswahl müssen wir aus diesen Erkenntnissen die entsprechenden Schlüsse ziehen und möglichst breit aufgestellt kandidieren.

Wir können mit dem erreichten mehr als zufrieden sein. Aus Erfahrungen, Erfolgen wie Fehlern, müssen wir nun lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Dann können wir im Bundestagswahlkampf diesen ersten Erfolg sicher nicht nur wiederholen, sondern übertreffen.

Wir danken den unzähligen Freiwilligen, den Wählerinitiativen, den in den Plattformen des Bündnisses engagierten Menschen, den Mitgliedern und Vorständen der Trägerorganisationen und natürlich unseren Wählern und allen Menschen, die sich ernsthaft mit unseren Themen auseinander gesetzt haben und noch setzen. Aufbauend auf dieser gemeinsamen Arbeit werden wir Großes schaffen.

Zur Auswertung laden wir ein:

  • Zur Podiumsdiskussion „Zwischenbilanz und Perspektiven des Internationalistischen Bündnis“ auf dem Internationalen Pfingstjugendtreffen am 4. Juni um 11 Uhr auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen.
  • Zum erweiterten Treffen des Bündnisrats am 5. Juni in der Horster Mitte in Gelsenkirchen.

Für die Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnis

zur Landtagswahl in NRW und zur Bundestagswahl 2017 als Internationalistische Liste / MLPD

gez.

 

Lisa Gärtner und Fritz Ullmann

(Hier kann die Stellungnahme als PDF heruntergeladen werden.)

 

Quelle Beitragsfoto: ba-foto

Flagge gezeigt – Strafe kassiert

URTEIL Bilder mit verbotener PKK-Flagge auf seiner Facebook-Seite bringen 36-Jährigem 1600 Euro Strafe ein / Kundgebung vor Amtsgericht

GIESSEN – (jl). Eine Einzelrichterin des Gießener Amtsgerichtes hat am Mittwochmorgen den gegen einen 36-jährigen Deutschen, kurdischer Abstammung, verhängten Strafbefehl in Höhe 1600 Euro im Zuge einer Hauptverhandlung bestätigt. Sie befand damit den Familienvater für schuldig, zwischen dem 9. März und 9. Mai vergangenen Jahres zwei Bilder von einer Demonstration in Straßburg auf seine Facebook-Seite gestellt zu haben, die unter anderem ihn und im Hintergrund die verbotene Fahne der neuen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zeigt.

Zu der Hauptverhandlung war es gekommen, nachdem der 36-Jährige gegen den Ende Januar verhängten Strafbefehl über seinen Anwalt Tronje Döhmer Einspruch eingelegt hatte. Zunächst hatte der Anwalt angezweifelt, dass es sich bei der abgebildeten Fahne tatsächlich um jene der PKK handele, und damit deren Verbot in Frage gestellt, zumal dieses ohnehin lediglich auf eine Verfügung der Exekutive basiere und nicht auf ein Gesetz. Als Weiteres führte Döhmer an, es sei nicht erwiesen, dass sein Mandant die Bilder selbst auf seine frei zugängliche Facebook-Seite gepostet habe. Dies konnte auch ein als Zeuge geladener Gießener Kriminalbeamte nicht entkräften. Auf Befragung des Verteidigers musste dieser einräumen, dass im Rahmen der Ermittlungen nicht nachgeforscht worden sei, wer das Bild in Straßburg gemacht habe, wer es hochgeladen habe und wer alles Zugriff auf die Seite hatte. Daher forderte Döhmer in seinem späteren Plädoyer, dass sein Mandant nach dem Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“ freizusprechen sei, zumal diese Zweifel sich in der Hauptverhandlung ergeben hätten und die Entscheidung des Gerichtes dieser Hauptverhandlung zugrunde lägen.

Von diesen Zweifeln hatte der Vertreter der Anklage allerdings in seinem vorausgegangenen Plädoyer nichts wissen wollen. Er sah den, wie im Strafantrag aufgeführten Tatbestand, als erfüllt an. Der Angeklagte habe die Bilder auf seiner Facebook-Seite eingestellt und damit für jedermann zugänglich gemacht. Er habe gewusst, dass die Fahne und deren Abbildung verboten sei, zumal dies mit dem Verein, dem der Angeklagte angehört, in Verbindung gestanden habe, was mit dem Vereinsrecht nicht vereinbar sei. Damit sei der erlassene Strafbefehl rechtens und der Widerspruch gegen den Strafantrag abzulehnen.

Schon nach kurzer Beratungspause verkündete die Einzelrichterin das Urteil: Der Angeklagte habe sich der Verwendung verbotener Symbole schuldig gemacht. Das Gericht habe keinen Zweifel daran, dass der Angeklagte das Foto selbst gepostet und als politisch aktiver Mensch gewusst habe, das gegen die Fahne eine Verbotsverfügung vorliege.

Im Vorfeld der Verhandlung und an deren Ende hielten rund 20 Freunde des Angeklagten und Mitglieder des „Internationalistischen Bündnisses Gießen/MLPD“ vor dem Amtsgericht eine Kundgebung zunächst gegen das Verfahren und anschließend gegen das Urteil ab, wobei sie auch die Aufhebung des PKK-Verbotes und ein Ende der Verfolgung des kurdischen Volkes forderten.

Gegen den Rechtsruck der Regierung – aktiv gegen Abschiebungen! – Demoaufruf

2016 starben im Mittelmeer mehr als 4.600 Flüchtlinge (2017 bisher 600) und der Imperialis­mus mit seiner krisenhaften Entwicklung ist weit davon entfernt, auch nur eine Fluchtursache zu bekämpfen, stattdessen verschärfen sie sich zusehends: sei es

  • der Krieg in Syrien (mehr zivile Opfer im März ’17 als in jedem anderen Kriegsmonat),
  • der Hunger (über 20 Mio Menschen sind in Ostafrika und dem Jemen akut vom Hun­gertod  bedroht)
  • oder die drohende globale Klimakatastrophe, die Millionen Menschen ihre Lebens­grundlage entziehen wird!
  • usw.

Ungeachtet dessen rühmt sich die NRW­Landesregierung damit, dass sie 2016 allein 5.121
Flüchtlinge abgeschoben hat und damit „im Bundesvergleich vorn“ ist. Innenminister Jäger dazu: „Gemeinsam mit dem Bund arbeiten wir mit Hochdruck daran, bestehende Abschiebe­hindernisse möglichst schnell zu beseitigen.“ Sogar in das Kriegsland Afghanistan wird abge­schoben und zynisch von einem sicheren Herkunftsland gesprochen.

Wir sagen klar: Für das Recht auf Flucht und gegen Abschiebungen! ­ und dafür wollen
wir am 13.5., am Tag vor der Landtagswahl gemeinsam demonstrieren! Im Anschluss feiern
wir auf einem Konzert gemeinsam unseren internationalen Zusammenhalt und stärken uns
für den Kampf für unsere Zukunft.

Jugendverband REBELL und REBELL Düsseldorf
Wählerinitiative der INTERNATIONALISTISCHEN LISTE/ MLPD Düsseldorf
Jugendplattform des Internationalistischen Bündnis

KOMMT ZUR DEMO am Düsseldorfer Flughafen
Sa, 13.5.17, Treffpunkt 15:30 in Terminal C (mit der   S11   aussteigen   bei   „Düsseldorf   Flughafen „Terminal“, dann Rolltreppen hoch bis in die Ab­flughalle)

16­-17 Uhr Demo mit Kurzreden, Offenem Mikrofon – bringt eure Plakate und Parolen!
Anschließend fahren wir gemeinsam in die  Düssel­dorfer   Altstadt  (bei   den  Rheintreppen   am   Burg­platz), wo ab 17:30 Uhr ein Konzert stattfindet – mit Livemusik und Offenem Mikrofon!

Kontakt: rebell.duesseldorf@web.de;

V.i.S.d.P: Herbert Nussbaum, Velberter Str. 2, 40227 Düsseldorf

Den Flyer hier im PDF-Format herunterladen.

Frauenpower für die Internationalistische Liste/MLPD! – Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis gegründet.

Konsequent für die Befreiung der Frau – dafür steht im Wahlkampf in NRW nur die Internationalistische Liste/MLPD!

Deshalb haben wir eine Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis gegründet: 11 anwesende Frauen und Mädchen, zwischen 13 und 70 Jahren. Schülerin, Erzieherin, Stahl- und Metallarbeiterin, Krankenschwestern, Gewerkschafterinnen, Mitgliedsfrauen von Courage, von der MLPD und von ATIK/Neue Frau. Wir leisten einen aktiven Beitrag im Wahlkampf und stehen laut und sichtbar auf gegen den Rechtsruck der Regierung! Formale rechtliche Gleichstellung reicht uns nicht, während wir Frauen in Deutschland doppelt ausgebeutet und unterdrückt werden. Daran ändern auch die familienpolitischen Reförmchen der NRW-Landesregierung nichts. Sie sagen „kein Kind wird zurückgelassen“, es gibt aber immer noch nicht genug Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Illusion. Flüchtlingsfamilien werden auseinandergerissen und abgeschoben. Frau und alleinerziehend zu sein ist ein Armutsrisiko! Frauen verdienen durchschnittlich 21% weniger Lohn als Männer. Wir wollen keine Quoten, sondern die volle Gleichberechtigung und Befreiung der Frau in einer befreiten Gesellschaft!

Kontakt: Anke Nierstenhöfer:  annie74@gmx.net

Arbeiterplattform des Bündnisses ruft zum 1. Mai auf

Das Internationalistische Bündnis und seine Arbeiterplattform wird unsere Forderungen und den Protest der Stahlarbeiter, der Kumpels, der Autoarbeiter, der Krankenschwestern am 01. Mai auf die Straße tragen.

Macht mit am 01. Mai, schließt euch dem Internationalistischen Bündnis an – Damit sich wirklich etwas ändert!

Wir fordern, konsequent:

  • Volle gewerkschaftliche Kampfkraft für höhere Löhne und Gehälter!
  • Ein Betrieb – eine Belegschaft! Kampf der Leiharbeit! Für einheitliche Tarifverträge in ganz Deutschland!
  • Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich! Das würde rein rechnerisch bei Abschaffung aller Überstunden zu 8 Millionen neuen Arbeitsplätzen führen.
  • VW, RAG,… Umweltverbrecher strafrechtlich verfolgen! Haftung aller Verantwortlichen! Entschädigung der Autokäufer! Gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Angestellten und die Kommunen!
  • Vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien!
  • Umstellung auf Elektromobilität auf der Grundlage erneuerbarer Energien und umweltschonender Speichertechnologie!
  • Erhöhung der Sozialhilfe und Grundsicherung!
  • Drastisch progressive Besteuerung der Großunternehmen, Großverdiener und großen Vermögen!
  • Wir stehen konsequent an der Seite der Klein- und Mittelbauern – sowie der Handwerker und kleinen Gewerbetreibenden – im Kampf um ihre berechtigten Interessen!

Diesen Aufruf jetzt hier als Flugblatt im Format A5 herunterladen!

Herzliche Einladung!

Wir gründen eine Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis

Im Oktober 2016 gründete sich in Deutschland das Internationalistische Bündnis: antifaschistisch, klassenkämpferisch, internationalistisch, frauenbewegt und revolutionär. Hier haben sich bisher bereits 16 Organisationen und etwa 20.000 Einzelpersonen zusammengeschlossen und beweisen: Sehr wohl kriegt man mehr als drei unter einen Hut und es werden immer mehr, die eine echte gesellschaftliche, antikapitalistische Perspektive suchen und dafür aktiv werden wollen!

Als eines der ersten gemeinsamen Großprojekte – nach antifaschistischen und Friedensdemonstrationen sowie der aktiven Beteiligung an der Hayir-Kampagne gegen Erdogans faschistischen Legitimationsversuch – macht das Bündnis jetzt Furore mit der Kandidatur als Internationalistische Liste/MLPD zur NRW-Landtags- und Bundestagswahl 2017 gegen den Rechtsruck der Regierung. Überall in NRW könnt ihr bereits die tollen Plakate bewundern!

Eines davon heißt: Für die Befreiung der Frau. Konsequent.

In diesem Sinne möchten wir das frauenpolitische Profil von Bündnis und Liste stärken und dafür aktiv werden. Anregung dafür sind uns im Bündnis die Jugend- und Arbeiterplattformen – und weltpolitisch die Frauenpower-Bewegung gegen den faschistoiden, sexistischen, gräßlichen US-Präsidenten Trump. Diese war die Initialzündung für die größten (weltweiten) Massenproteste seit dem Vietnam- und Irakkrieg!

Weltweit stehen Frauen auf – oft in den ersten Reihen – gegen faschistische, reaktionäre und frauenfeindliche Regierungspolitik; sind aktiv gegen Sexismus, Mobbing am Arbeitsplatz, für Umweltschutz und die Befreiung der Frau. Das ist gut – schließen wir diese Kraft zusammen und vergrößern sie, um dem Übel an die Wurzel zu gehen!

Wir wollen uns treffen, beraten und entscheiden, wie wir uns zusammenschließen als Plattform im Internationalistischen Bündnis, in der Internationalistischen Liste/MLPD: unsere Vorstellung von Befreiung der Frau, unsere Forderungen und Aktivitäten – und unseren aktiven Beitrag zum Wahlkampf 2017.

Am 30. April, 11 – 14 Uhr im Mädchen- und Frauenzentrum Courage Essen e.V. (Goldschmidtstraße 3 45127 Essen)

Komm vorbei, mach mit, bring Freundinnen, Kolleginnen, Nachbarinnen, … mit und gewinne weitere Unterstützerinnen! Falls Du nicht selbst kommen kannst, schickt Eure Unterschriften an die Kontaktadresse (siehe unten)

Bisherige Einladerinnen zu diesem Treffen sind:

Khadija Barakat/Herne, Silava e.V.; Wiebke Koepsell/Hannover, VW-Arbeiterin; Martina Stalleicken/Essen, Frauenpolitische Sprecherin des ZK der MLPD; Ceren Vurgun/Wuppertal, Socialist Youth Mouvement (SYM); Illyada-Roj Toprak/Köln, SYM; Seyran Cenan/Herne, Bündnisrat und Mitgliedsfrau Bundesvorstand Courage; Suse Bader/Hamburg, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz; Monika Gärtner-Engel/Gelsenkirchen, ICOR und Initiatorin der Weltfrauenkonferenz; Meral Rakip/Köln, ADKH und Kämpferischer Frauenrat; Verena Vöhringer/Wiesbaden, IG Metallerin und Opelarbeiterin; Wafaa Almonayer/Duisburg, Flüchtlingsfrau aus Damaskus; Nina Dusper/Duisburg, ver.di-Gewerkschafterin; Katharina Heuberg/Duisburg, IG Metallerin; Anke Nierstenhöfer/Hannover, Mitgliedsfrau Bundesvorstand Courage; Sabine Pfitzenreuter/Wuppertal, IG Metallerin, Anne Wilhelm/Gelsenkirchen, Kämpferischer Frauenrat, Heinke Dallmeyer/Hannover, IG Metallerin

Kontakt und Infos: Anke Nierstenhöfer – annie74@gmx.net und www.internationalistische-liste.de

Wer einen im Internationalistischen Bündnis angreift, greift uns alle an!

Die Chefs einiger Unternehmen werden nervös angesichts des erfolgreichen Wahlkampfauftakts von der Internationalistischen Liste/ MLPD. Nach Stimmungsmache für bürgerliche Parteien und gegen uns, haben sie jetzt zur Disziplinierung ihrer Beschäftigten zu den ersten Kündigungen gegriffen.

Es mehren sich die direkten Angriffe auf unsere aktiven UnterstützerInnen und KandidatInnen. Das zeigt welche Kraft gerade entsteht die eine wirkliche Alternative ist.

Ilona Janda, unsere Kandidatin auf der Landesliste Sachsen-Anhalt und in unseren Bündnisrat für die kämpferischen Frauen gewählt, arbeitet seit 9 Jahren bei Convergys den selbsternannten zweitgrößten Callcenter Unternehmen der Welt. Sie ist im Betrieb als kämpferische Frau verankert.

Anfang Januar hat sie stolz ihre Kandidatur auf der Internationalistischen Liste/ MLPD im Betrieb verkündet.

Am 31.01.2017 wurde ihr die Kündigung ausgesprochen.

Das Internationalistische Bündnis protestiert entschieden gegen diese eindeutig politisch motivierte Kündigung. Diese Angriffe machen deutlich wie viel Angst die Firmen vor unseren kämpferischen Kollegen haben.

Wir kämpfen in der Arbeiterplattform Bundesweit gegen diese Angriffe auf die Arbeiter und unterstützen den Kampf um jeden Arbeitsplatz und solidarisieren uns mit allen Betroffenen.

1. Greift dein Chef auch in den Wahlkampf ein?

2. Gibt es politische Maulkörbe in deiner Firma?

3. oder sogar politische Kündigung?

Dann kontaktiere uns über die Homepage www.inter-liste.de

Ein gebührender Wahlkampfauftakt mit der Veranstaltung im Ezgi-Saal Köln-Braunsfeld!

Am Samstag den 22.04.2017 war ein ereignisreicher Tag für alle Bündniskräfte die wie eine Eins gegen den Rechtsruck der Regierung zusammen standen!

 

Es wurde deutlich wem man in diesem Wahlkampf sein Vertrauen geben muss und wie sich wirklich etwas ändert!

 

 

Der mit 750 Besuchern gefüllte Ezgi-Saal feierte die erfolgreiche Beteiligung an den AFD-Protesten am Vormittag. Der Protest und die Feier am Abend waren eine große Verbrüderung aller Trägerorganisationen, Kandidaten und Einzelpersonen.                                                                                                                                          

 

 

In der Rede unserer Spitzenkandidatin

Gabi Gärtner wurde klar was konsequente Politik um die Bedürfnisse der Menschen ist.

 

 

 

 

Auf der Seite der MLPD ist ein Artikel in dem aus ihrer einstündigen Rede ein paar der vielen Argumente für den Wahlkampf und den Angriff auf die Regierung drin stehen. Hier der Link.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die vielen Trägerorganisationen haben in ihren Redebeiträgen ebenfalls aufgezeigt wie wichtig dieses Bündnis in der jetzigen Phase des Imperialismus ist und das es eine neue Friedensbewegung braucht die gegen jegliche imperialistische Aggression vorgeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde deutlich wie gut die Zusammenarbeit der vielfältigen internationalen Kräfte im letzten halben Jahr gewachsen ist und wie die Jugendorganisationen und die Jugendplattform ihre Rolle wahrnehmen!

 

 

Es schallte immer wieder aus den 750 Kehlen: „Hoch die internationale Solidarität!“ und  „Wählt Liste 26!“ wenn ihr wirklich etwas ändern wollt.

Mit den Bands „The Boom“,“Gehörwäsche“, „Rauf Kelesch“ und der Tanzgruppe Koma Rojava wurde der Abend gebührend gefeiert.

Vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen für diesen tollen Abend!

Am 14.05.2017 bei der Landtagswahl NRW Liste 26 MLPD ankreuzen und damit die Internationalistische Liste/ MLPD, unser Internationalistisches Bündnis wählen!

 

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