Resolutionen und Solierklärungen der 1. Arbeiterkonferenz der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses

Die 1. Arbeiterkonferenz der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses wurde ein voller Erfolg. Es wurde deutlich was in den Betrieben von Seiten der Belegschaften getan wird um die unterschiedlichsten Angriffe auf die Belegschaften, egal in welcher Branche, gemeinsam offensiv zurückzuschlagen und um das Bewusstsein als Klasse über Ländergrenzen hinaus zu stärken und sich zu organisieren.

Wir haben eine gemeinsame Abschlussresolution erstellt und die hier folgenden Soli-Erklärungen und Resolution verabschiedet:


Solidaritätserklärung der Konferenz der kämpferischen Arbeiter im Internationalistischen Bündnis mit Christian Kowoll

Sofortige Beschäftigung von Christian Kowoll durch Opel!
Christian Kowoll hat jahrelang zusammen mit seinen Kollegen gegen die Schließung von Opel Bochum gekämpft. Dabei hat er auch eine vorbildliche Gewerkschaftsarbeit gemacht. Weil er sich als Arbeiter seine Rechte nicht abkaufen ließ, verweigerte er nach der Schließung einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben und er erhielt zwei Änderungskündigungen. Gegen beide Kündigungen hat Christian mit Erfolg geklagt und ist bis heute Bochumer Opelaner, wird aber von Opel nicht beschäftigt. Dieser große Erfolg ist das Ergebnis davon, dass Christian sich niemals klein kriegen ließ und die ganze Solidarität seinrer Kollegen hat. Aks Christian vorläufig nach Rüsselsheim ging, um dort zu arbeiten, erhielt er dort im Januar die dritte Kündigung durch Opel. Es ist ein Skandal, dass der Betriebsrat seiner Einstellung widersprach und seine Entlassung forderte, weil Christian angeblich in der MLPD sei und die Kollegen zum Kampf auffordere.
Seit wann ist die vermutete Mitgliedschaft in einer linbken Arbeiterpartei Grund für Betriebsräte die Entlassung kämpferischer Arbeiter zu fordern?
Was soll daran falsch sein, die Kollegen zum Kampf aufzufordern in einer Situation, in der die ganze Konzernbelegschaft herausgefordert ist durch die Angriffe des PSA/Opel-Vorstands? Für die sofortige Beschäftigung von Christian in Bochum oder Rüsselsheim!

Einstimmig verabschiedet von den ca 90 Teilnehmern am 21.4.2018 in Hildesheim


Solidaritätserklärung der Konferenz der kämpferischen Arbeiter im Internationalistischen Bündnis gegen die Verhaftung von Adil Demirci in der Türkei

Adil Demirci wurde letzte Woche in der Türkei verhaftet. Er arbeitete als Sozialarbeiter in einer Hilfsorganisation in Remscheid, der Flüchtlinge betreut. Zugleich kämpfte er im AGIF für die Gleichberechtigung der MigrantInnen. Er vertrat im November 2017 beim 2. Bundeskongress des Internationalen Bündnissen die AGIF.

Er ist Journanlist, der regelmäßig der Nachrichtenagentur ETHA über Europa berichtete.

Adil Demirci ist einer von 300 verhafteten Journalisten, die unter schwersten Bedingungen inhaftiert sind.

Wir verurteilen als Internationalistisches Bündniss – Arbeiterplattform die Inhaftierung von Adil Demirci und verlangen seine sofortige Freilassung und sprechen ihm unsere volle Solidarität aus!

Einstimmig verabschiedet bei einer Enthaltung am 21.4.2018 in Hildesheim


Solidaritätserklärung der Konferenz der kämpferischen Arbeiter im Internationalistischen Bündnis für die kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeiter der Schuhfabrik „Fortuna“ in Bosnien

Das Treffen der Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis erklärt seine Solidarität mit dem Kampf der ArbeiterInnen der Schuhfabrik „Fortuna“ in Bosnien und Herzegowina. Mit dem Kampf für ihre Arbeitsrechte und dem Kampf gegen das System. Dem Treffen war es eine Ehre, die Arbeiterinnen auf dem Treffen begrüßen zu dürfen.

Einstimmig verabschiedet am 21.4.2018 in Hildesheim


Solidaritätserklärung der Konferenz der kämpferischen Arbeiter im Internationalistischen Bündnis mit NUMSA zum Kampf für das Streikrecht in Südafrika

Wir haben von eurem Kampf gegen das neue Arbeitsgesetz erfahren und sind solidarisch mit eurem Kampf.
Wir unterstützen euren Standpunkt: „Der Staat will einen Pool billiger Arbeitskräfte schaffen, der das Streikrecht nicht als Instrument nutzen kann, um bessere Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Sie wollen den Arbeitern die Macht wegnehmen, zu entscheiden, wann sie streiken und wann sie einen Streik beenden. Das ist ein Angriff auf die Arbeiterklasse und die Familien, weil sie die hart erkämpften Rechte reduzieren, für die die ArbeiterInnen unter der Apartheid kämpften und starben. Eine der größten Bedrohungen für die Arbeiterklasse ist der Vorschlag, das Streikrecht einzuschränken.“
Das Streikrecht ist ein elementares Recht für die Arbeiter, aber in vielen Ländern greifen die Kapitalisten und ihr Staat dieses Streikrecht an. Auch in Deutschland haben wir nur ein eingeschränktes Streikrecht, das sich auf Streiks in Tarifrunden beschränkt, z.B. sind Solidaritätsstreiks oder Streiks für politische Forderungen nicht erlaubt. Deshalb ist euer Kampf auch unser Kampf. Wir werden euren Kampf in Deutschland über die Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnis bekannt machen.

Einstimmig verabschiedet bei einer Enthaltung am 21.4.2018 in Hildesheim

Ablauf und Flyer zum Arbeiterkongress! (aktualisierter Flyer, 4.4.18)

Kommt zur Konferenz der kämpferischen Arbeit in Betrieben und Gewerkschaften“ am 21.04.2018 im Ezidischen Zentrum „Mala Ezidiya“ Cheruskerring 52 in 31137 Hildesheim.

  vorraussichtlicher Ablauf:

  • Einlass und offenes Buffet ab 12 Uhr
  • Kulturbeitrag
  • Beginn: 13 Uhr
  • Einleitung
  • Erfahrungsaustausch mit Redebeiträgen
  • Pause
  • Diskussion
  • Wahl einer Koordinierung die die Homepage weiter mit Erfahrungen bestückt
  • Abschlussresolution bzw. politische Erklärung
  • Kulturbeitrag
  • Ende 19 Uhr

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Verteidigt die Rechte und Freiheiten von Politischen Gefangenen – weltweit

Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnisses:

Das Internationalistische Bündnis ruft alle seine Trägerorganisationen, Kooperationspartner und progressiven Einzelpersonen dazu auf, am Jahrestag und Aktionstag der internationalen Politischen Gefangenen am 18. März die berechtigten Forderungen aller gefangenen Freiheitskämpfernach Würde, Menschenrecht, Lebensunversehrtheit, Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit lautstark zu verteidigen bzw. diese gemeinsam und international zu erkämpfen!

In vielen Städten in Deutschland gibt es erfreulicherweise auch dieses Jahr Initiativen und bilden sich Strukturen, die sich mit den Belangen der Politischen Gefangenen solidarisch befassen und gegen staatspolitische Repressionen aller Art vielfältig protestieren werden.

Um dem wachsenden Rechtsruck, der sich mit der neuen Regierung weiter anbahnt und in den staatlichen Institutionen stattfindet und rechten Tendenzen unter Teilen der Gesellschaft kritisch und kraftvoll entgegen zu wirken, braucht es internationalistisches und gesamtgesellschaftliches Engagement und gemeinsame Mobilisierung.

Daher rufen wir am 18. März alle Menschen dazu auf, sich dem  imperialistischen Kapitalismus und allen seiner reaktionären Verbündeten entgegen zu stellen und trotzig für Frieden, Fortschritt, Gerechtigkeit, Gleichheit, Freiheit als auch für eine Welt ohne Ausbeutung und Repression die Straßen massenhaft zu füllen und diesen Kampf in die betrieblichen, schulischen, örtlichen und politischen  Auseinandersetzungen wirkungsvoll hineinzutragen.

Aufruf der Plattform der „Powerfrauen und -mädchen“ im Internationalistischen Bündnis

Aufruf der Plattform der „Powerfrauen und -mädchen“ im Internationalistischen Bündnis

Liebe Frauen und Mädchen,

die Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis ruft auf:

Feiern wir den 8. März 2018 gemeinsam als Internationalen Frauenkampftag und tragen das kämpferisch auf die Straße! Selbstbewusst, offensiv, laut und bunt fordern wir: Her mit dem ganzen Leben!

Die Regierungen sind nach Rechts gerückt. Auch in Deutschland – Zugeständnisse gegenüber den Frauen und Familien sollen über den weiteren Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten hinwegtäuschen. Wir stehen für eine Kampfansage gegen den Rechtsruck und für eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft.

Das teilen wir mit vielen:

Immer mehr Frauen wollen ihre besondere Unterdrückung nicht mehr hinnehmen. Mutige kurdische Frauen und Mädchen verteidigen ihren Kampf für Freiheit und Demokratie gegen den IS-Terror und den Angriffskrieg des faschistischen Erdogan-Regimes auf Afrin in Nordsyrien.

In den USA sind Frauen und Mädchen die Vorkämpferinnen gegen die reaktionäre, rassistische und frauenfeindliche Politik von Präsident Trump. Riesige Frauenmärsche zum Jahrestag von Trumps Amtsantritt. Massendemos nach dem jüngsten Attentat an einer Schule klagen wütend die Regierung an.

Arbeiterinnen aktiv: In den Tarifrunden. Bergarbeiterfrauen im Ruhrgebiet kämpfen gegen die Stilllegung des Steinkohle-Bergbaus, für den Erhalt der Arbeitsplätze, für die Rettung der natürlichen Umwelt und die Zukunft der Jugend. Entlassene VW-Arbeiterinnen gingen mit der „Hannoveraner Frauenerklärung“ mutig in die Öffentlichkeit und setzten sich gegen die Behandlung als Arbeiterinnen 2.Klasse zur Wehr. Sie kämpfen gegen die Spaltung der Arbeiter in Leiharbeiter und „Stamm“belegschaft – gemeinsam mit dem Internationalistischen Bündnis.

Organize! 1000 gute Gründe, für unsere besonderen Interessen und Rechte auf die Straße zu gehen – das wichtigste ist, sich organisiert zusammenzuschließen!

Konsequent:

Kampf für die Befreiung der Frau – gegen Sexismus, Rassismus und jede Form der geschlechts- spezifischen Unterdrückung und Diskriminierung!

Für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Gleichstellung der Frau!

Kostenlose qualifizierte Ganztagsbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen!

Macht mit in der Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis!

Name Adresse Email/Telefon Organisation ich will mitmachen

„Konferenz der kämpferischen Arbeiter in Betrieben und Gewerkschaften“ am 21.04.2018 in Hildesheim.

Die Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis lädt herzlich dazu ein.

Dort sollen – die von den Arbeiterinnen und Arbeitern – in betrieblichen, gewerkschaftlichen als auch in gesellschaftlich-politischen Auseinandersetzungen selbst gesammelten Erfahrungen und Gedanken ausgetauscht und neue Ziele des weiteren internationalen Arbeitskampfes gemeinsam diskutiert und entwickelt werden.

Besonders die letzte Tarifrunde hat eindeutig gezeigt, wenn die Arbeiter sich vereinigen und für ihre Ziele organisiert zusammen kämpfen, wächst der Zusammenhalt, Stolz und Kampfbereitschaft. Es lassen sich dann auch solche künstlichen Spaltungen, z.B. unter Azubis, zwischen Leiharbeitern, Werksverträglern und Stammbelegschaften, zwischen Kollegen unterschiedlicher Nationalitäten leichter überwinden. Wir haben auch in der letzten Tarifrunde beobachtet, wie schnell die Kapitalistenverbände in solchen Fällen zittrig werden und möglichst wieder Ruhe in ihren Laden bringen wollen. Im Tarifkampf hätten wir mehr erreichen können, wenn unsere gewachsene Kampfbereitschaft für weitere erstreitbare Zugeständnisse voll genutzt worden wäre!

Wir kämpfen im InterBündnis weiterhin unter anderem für mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit der Forderung nach der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich. Für die Zukunft der Jugend! Gegen Spaltung und Lohndumping: für gleiche tarifliche Bezahlung von Stamm- und Leiharbeitern, gegen die Diskriminierung von Frauen! Angleichung von Löhnen und Arbeitszeit von Ost an West! Gegen Umweltzerstörung, für regenerative Antriebstechnologien. Gegen jede imperialistische Aggression! Für das Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage! Kampf dem Rechtsruck der Regierung!

Kommt zur Konferenz der kämpferischen Arbeiter in Betrieben und Gewerkschaften“ am 21.04.2018 in Hannover. Werde Teil der Arbeiterplattform und bringe deine Erfahrungen und Gedanken als Arbeiter und Arbeiterin auf der Konferenz der kämpferischen Gewerkschaftsarbeit ein.

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