ACHTUNG! Neuer Ort für Gründungstreffen Umweltplattform am 9. Juli!

„Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel.“

Unser Planet steuert auf eine Umweltkatastrophe zu. … Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln braucht es eine gesellschaftliche Bewegung des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen, internationalistischen, klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses ‚Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung‘ Kraft, Gesicht und Profil geben,“ heißt es im Aufruf zur Gründung der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis.

Einheit des Kampfs um Arbeitsplätze und Umweltschutz als Alleinstellungsmerkmal

„Bereits in unserer gemeinsamen erfolgreichen NRW-Landtagswahl-Teilnahme als Internationalistische Liste/MLPD war die Einheit des Kampfs um Arbeitsplätze UND Umweltschutz ein besonderes und anziehendes Alleinstellungsmerkmal. Nur wir haben konsequent heiße Eisen angesprochen und angepackt wie z.B. die Forderungen nach strafrechtlicher Verfolgung der Umweltverbrecher; und das aufgeklärt und aufgeräumt werden muss mit dem Giftmüll unter Tage. An den G20-Protesten werden wir uns auch gegen den umweltpolitischen Rechtsruck der Regierungen beteiligen und in unserer Bundestagswahl- Teilnahme unsere Positionen dazu in Wort und Tat ausbauen“, so Hannes Stockert, Umweltpolitischer Sprecher der MLPD, und einer der Erstunterzeichner.

Kommt zum Gründungstreffen der Umweltplattform

Er fordert alle Umweltkämpfer, gerade auch Jugendliche, auf: „Beteiligt euch an den G20-Protesten in Hamburg und kommt am Sonntag, den 9. Juli, zum Gründungstreffen der Umweltplattform in Hamburg! Es findet von 11 Uhr bis 15 Uhr in 22769 Hamburg, statt.

am Sonntag 09. Juli
von 11-15 Uhr
in Hamburg
Vereinsheim der ATIF, Bartelsstr. 21, 20357 Hamburg-Sternschanze
nähe S-Bahnhof Sternschanze
ideal zur gleichzeitigen Teilnahme an den G20-Protesten

Bringt Eure vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse, Know-How und Kraft im Umweltkampf sowie Ideen und Schöpferkraft für diese gemeinsame Bewegung mit ein.“

Aufruf Aufbau Umweltplattform Internationalistisches Buendnis – mit Einladung Treffen neuer Ort hier zum Download

„Wir kämpfen für eine Demokratie, die unter Feuer steht“

Am Mittwoch, den 28. Juni, organisierten die ver.di-Hochschulgruppe der Universität Bonn, das Deutsch-Kurdische Kulturhaus e.V. und das Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan eine Veranstaltung mit hochkarätigem Podium mit dem Titel „Demokratie unter Feuer“ zum kurdischen Befreiungskampf.

Schon vor Beginn der Veranstaltung platzte der Saal aus allen Nähten. Bis zu 300 Teilnehmer nahmen an der spannenden und informativen Veranstaltung teil.¹

 

Auf dem Podium sollte der PYD-Co-Vorsitzende Saleh Müslim sitzen. Ihm wurde leider von den Behörden kein Visa zur Einreise gegeben, ohne, dass dazu genaue Hintergründe genannt wurden. Er ließ es sich nicht nehmen, über eine Live–Schaltung seinen Beitrag dem Publikum zukommen zu lassen. Weiterhin saßen auf dem Podium: Gabi Gärtner als Leiterin der Solidaritätsbrigade der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR), Vorsitzende der MLPD und Mitglied des Bündnisrats des Internationalistischen Bündnisses; ein HDP-Abgeordneter aus Cizre, Faysal Sariyildiz; Mahmut Sakat als einer der Anwälte von Abdullah Öcalan; Mahmut Sakar und Zeynep Turhalli, Juristin und Mitglied der Gesellschaft für Menschenrechte. Von außen wurde versucht, die Veranstaltung zu stören. So ließ die Uni-Security die Polizei kommen. Die Veranstaltung stand dreimal kurz vor dem politisch motivierten Abbruch.

In Kürze

  • Saleh Müslim wurde die Einreise verweigert
  • Alle Teilnehmer konnten lebendig und aus erster Hand berichten

 

In Rojava eroberte die kurdische Bewegung 2012 unter Führung der PYD mit einer demokratischen Revolution ein befreites Gebiet im Kampf gegen das syrische Assad-Regime. In einem erbitterten Kampf der YPG- und YPJ-Truppen gegen den faschistischen IS, der Rojava bekämpfte und bis nach Kobanê vordrang, wurde der IS dann im Januar 2015 in Kobanê entscheidend geschlagen. Seitdem wurden ihm immer wieder strategische Niederlagen beigebracht. Seit etwa zwei Jahren kämpfen die YPG/YPJ-Truppen in den SDF (Demokratische Kräfte Syriens), die sich aus kurdischen, arabischen, ezidischen, turkmenischen Kämpfern und weiteren zusammensetzt. Aktuell steht die – vom IS selbsternannte – „Hauptstadt“ Rakka vor dem Fall.

Wir sind Vertreter einer neuen Ordnung, und hoffen, dass viele uns bei stehen, um ein demokratisches Moment für die Freiheit der Völker zu bringen.

Saleh Müslim

 

Saleh Müslim bekräftigte in seinem Beitrag, dass sie in Syrien um ein demokratisches System kämpfen, trotz allen Drucks – eine Demokratie, die unter Feuer steht. Aktuell werden sie im Norden von der Türkei angegriffen, sie bombardierte am Dienstag wiederholt den Kanton Afrin im Westen von Rojava. Auch im Süden werden sie unter Druck gesetzt. „Wir sind gegen jede Sklaverei“, „Wir sind Vertreter einer neuen Ordnung, und hoffen, dass viele uns bei stehen, um ein demokratisches Moment für die Freiheit der Völker zu bringen“ – so seine Botschaft. Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung gingen kämpferische Grüße an den PYD-Co-Vorsitzenden.

 

Gabi Gärtner: Angriff auf die Bundesregierung


Gabi Gärtner berichtete von ihrer Brigadearbeit. „177 Brigadisten haben das Gesundheitszentrum gebaut.“ „Unsere Motivation war eine politische, wenn eine revolutionäre Bewegung angegriffen wird, dann müssen wir sie unterstützen.“ „Die MLPD hat den Solidarpakt der ICOR mit organisiert. Die demokratische Revolution in Rojava hat die Solidarität der Revolutionäre der Welt erhalten und gleichzeitig wurde die kurdische Bewegung Teil des internationalen Klassenkampfs um den Sozialismus in anderen Ländern.“ Gabi Gärtner griff die Politik der Bundesregierung an, mit den Waffengeschäften im Nahen Osten, mit der Verweigerung der humanitären Hilfe für die Brigaden, dem PKK-Verbot und der Verhaftung und Verurteilung von kurdischen und türkischen Revolutionären in Deutschland. Sie rief zur Stärkung des Internationalistischen Bündnisses auf. Die MLPD steht für den Kampf für den echten Sozialismus.

 

Faysal Sariyildiz: Brutalität des faschistischen Regimes in Nordkurdistan

Faysal Sariyildiz berichtete eindrücklich über die Brutalität des faschistischen Regimes in den kurdischen Gebieten der Türkei. „Erdogan hat Angst vor dem Kampf für Demokratie und Freiheit“. Zehn Städte wurden ausradiert. In Cizre wurden 143 Menschen mit Benzin übergossen und angezündet. Zum Putsch vom 17. Juli zitierte er den faschistischen türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan, der sagte, für ihn sei dieser ein Gottesgeschenk gewesen. Er rief zum Kampf gegen den Faschismus auf und endete „Wir wissen, dass sie verlieren, weil wir stärker sind“

 

Zeynep Turhalli: Vernichtung des kulturellen Erbes in Kurdistan

Zeynep Turhalli berichtete ausführlich über die Vernichtung des kulturellen Erbes in Kurdistan. Eliminierung von Dengbej-Gruppen (Sängergruppen), Verbot des kurdisch-Unterrichts und Vernichtung von Bauwerken. Mahmut Sakar qualifiziert die Türkei als eine Kriegsmaschine. „Es gibt eine Politik, die sich seit 100 Jahren durchzieht, egal mit welcher Regierung“. Er kritisierte die NATO.

 

Interesse an grundlegenden Fragen

Simon von der Antikapitalistischen Aktion Bonn (AKAB) führte durch die Veranstaltung, die einen lebendigen Eindruck von der Lage in den kurdischen Gebieten in der Türkei und Syrien gab, von der jeder viel mitnehmen konnte und mit einem gestärkten Bewusstsein nach Hause ging, sich zu organisieren. In den persönlichen Gesprächen am Informationsstand der MLPD gab es vor allem Interesse an grundlegenden Fragen. Wie sieht die Perspektive des echten Sozialismus aus? Wie muss der Kampf in Rojava  weiterentwickelt werden? Interesse gab es auch an der Analyse „Neue Qualität der allgemeinen Krisenhaftigkeit des Imperialismus und der Chancen für die Revolutionäre“ von Gabi Gärtner. Eine gelungene, erfolgreiche Veranstaltung!

Frauen und Mädchen – kommt zum Protest gegen den G20-Gipfel nach Hamburg!

Liebe Frauen und Mädchen,

wir rufen euch alle auf, kommt am 8. Juli nach Hamburg und beteiligt euch an den Protesten gegen den G20-Gipfel! Wir Frauen haben allen Grund, gegen die Politik der Regierungsvertreter*innen der 20 wirtschaftsstärksten Länder der Erde auf die Straße zu gehen und ihnen zu zeigen: Nicht in unserem Namen!

Wir senden Euch mit herzlichen Grüßen einige Stimmen von kämpferischen Frauen und den Aufruf des Internationalistischen Bündnisses. Verbreitet ihn weiter, mobilisiert und kommt zur Demo gegen den G20-Gipfel! Tragt eure Berufskleidung, bringt Parolen, Transparente, Fahnen, Kochtöpfe und Löffel zum Krachschlagen mit und reiht euch in den Block des Internationalistischen Bündnisses und seiner Trägerorganisationen ein!

„Das Treffen der G20 ist ein Treffen reaktionärer bis faschistischer Regierungschefs, deren Politik extrem frauenfeindlich und gegen Flüchtlinge gerichtet ist. Als Hamburgerin heiße ich alle Menschen herzlich willkommen, mit uns gemeinsam gegen diese Politik und die zutiefst undemokratischen Auflagen des Hamburger Senats zu demonstrieren!“

Suse Bade, Hamburg, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz

„Ich freue mich auf viele kämpferische Frauen bei den Protesten gegen den G20 Gipfel, auf hart arbeitende und energisch kämpfende Krankenschwestern, auf kämpferische Arbeiterinnen und Frauen von Stahl- und VW-Arbeitern, die nicht gewillt sind, die Krise der Konzerne auszubaden, auf rebellische junge Frauen, auf zahlreiche AktivistInnen gegen die Abschiebung und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Das bringt die wahre Stimme und Haltung der Frauen zu G20 zum Ausdruck, ganz im Gegensatz zu dem vor wenigen Wochen in Berlin stattgefundenen W20 Summit. Dieser Art Zusammenkunft spreche ich ab, die Stimme der Frauen gegenüber G20 zu vertreten – sie trägt stattdessen selbst zur Unterdrückung großer Teile der Menschheit bei!“

Martina Stalleicken, Frauenpolitische Sprecherin der MLPD

„Man muss gegen einen Gipfel protestieren, an dem Frauenfeinde wie Trump und Erdogan teilnehmen. Merkel will einen Schwerpunkt auf die Frauenförderung legen und dann setzt sie sich mit solchen Frauenfeinden an einen Tisch!“

Julia Kaufmann, AKAB (Antikapitalistische Aktion Bonn)

Solidarische und kämpferische Grüße!

Die Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis

http://www.internationalistische-liste.de/?p=1261
http://www.internationalistische-liste.de/?p=1320

Protesterklärung der Frauenplattform und Unterschriftenkampagne zur politisch motivierten Kündigung an Ilona Janda

Die Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis
fordert:

Die Kündigung von Ilona Janda muss sofort vom Tisch!

An die Geschäftsleitung der Convergys Halle GmbH Grenzstr. 21, 06112 Halle /Saale
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir protestieren entschieden gegen die politisch motivierte Kündigung vonIlona Janda durch die Geschäftseitung des Callcenter Convergys/buw! Ilona Janda ist eine kämpferische Gewerkschafterin, die den Mund aufmacht. Sie engagiert sich im Frauenverband Courage und ist Direktkandidatin für die Internationalistische Liste/MLPD zur  Bundestagswahl. Eine echte Powerfrau! Solche Politikerinnen brauchen wir!
Das ist offensichtlich zu viel für die Geschäftsleitung von Convergys/buw, wenn sie Ilona sogar den Zugang zu  ihrem Arbeitsplatz verweigert. Wovor haben Sie solche Angst, dass Sie dafür gegen das Abgeordnetengesetz verstoßen?
Damit werden Sie nicht durchkommen! Wir werden diesen Skandal weiter bekannt machen und die Solidarität mit  Ilona organisieren.

Für die sofortige Weiterbeschäftigung von Ilona Janda und Unterlassen jeglicher Repressalien!

Im Namen der Plattform der Powerfrauen und -mädchen imInternationalistischen Bündnis
Anke Nierstenhöfer

Protesterklärung und Unterschriftensammlung zur Weiterbeschäftigung von Ilona Janda von der Wählerini-Halle

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