Der Bündnisrat der Internationalistischen Liste/ MLPD stellt sich vor:

Vertreter von Organisationen und Parteien


ATIF (Föderation derArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland)

„Ich bin Mustafa Ucar, 35 Jahre alt, lebe in Frankfurt/Main, bin Migrant, komme aus der Türkei und lebe seit 15 Jahren in Deutschland. Ich arbeite in der Pflege. Ich bin Revolutionär, organisiert bei ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland). Ich bin Antifaschist und kämpfe gegen die Politik der Herrschenden. Ich mache im Bündnis aktiv mit, das antifaschistisch, antiimperialistisch ist. Ich bin der Meinung, dass wir gemeinsam stärker sein können für unser Zukunft, wenn wir mit vielen zusammen aktiv werden gegen Faschismus, Rassismus, Imperialismus.“

 

 

 


Linkes Forum LF Bergisches Land

Fritz Ullmann: „Ich bin freiberuflicher Texter, Zeichner und kandidiere auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen , Platz: 4 und bin Direktkandidat im Wahlkreis 102 Wuppertal I

Glaubwürdige linke Kommunalpolitik muss Opposition sein – konsequent. Niemals nur im Parlament, immer auch auf der Straße. Im Rat kämpfe ich für Transparenz, um die Täuschungen der bürgerlichen Parteien aufzudecken. Auch ein beharrlicher antifaschistischer Kampf zeigt Erfolge: Wir konnten 2012 eine neofaschistische Kameradschaft, den „Freundeskreis Rade“, zerschlagen.“

 

 


MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

Gabi Fechtner, Werkzeugmacherin, Parteivorsitzende der MLPD, Gelsenkirchen

„Als Mitinitiatorin des Internationalistischen Bündnisses stehe ich mit meiner Kandidatur vor allem für die klaren revolutionären Positionen der MLPD. Im Wahlkampf mit Zehntausenden zu diskutieren, sie für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen und für eine revolutionäre Arbeit, damit sich wirklich was ändert – das gehört für mich zusammen.“

Lisa Gärtner, 30 Jahre, Mechatronikerin, ist Spitzenkandidatin für die MLPD in Mecklenburg-Vorpommern und Direktkandidatin in Gelsenkirchen. „Martin Schulz verspricht zurzeit das Blaue vom Himmel. Doch „soziale Gerechtigkeit“ für die hart arbeitenden Menschen ist unvereinbar mit Kapitalismus! Martin Schulz hat die SPD-Politik der letzten Jahre komplett unterstützt und ist mitverantwortlich für die Agenda 2010. Er steht also selbst für kapitalistische Politik. Deshalb sind seine jetzigen Sprüche abstrakte Phrasen, denen keine entsprechenden Taten folgen werden. Das habe ich selbst erlebt, als wir Opel-Azubis alle in eine Leihfirma geschoben werden sollten. Wir als junge Leute brauchen keine leeren Versprechungen, sondern tatsächliche antikapitalistische, sozialistische und realistischere Politik! Deshalb kandidiere ich auf der internationalistischen Liste/MLPD.“


Jugendverband REBELL

Mein Name ist Anna Vöhringer, ich bin 21 Jahre alt, Krankenschwester und vertrete den Jugendverband REBELL im Bündnisrat. Immer mehr Jugendliche suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative. Ich bin Mitglied im Bündnisrat, weil das Internationalistische Bündnis konsequent für die Zukunft der Jugend kämpft und damit Jung und Alt zusammen schließt.“

 

 

 

 

 


Einzelpersonen


Jan Jäger, Montageschlosser bei Daimler, Hamburg


Ulja Serway, Elekronikerin, Sprecherin der Bundesweiten Montagsdemo-Bewegung,  Gelsenkirchen


Jürgen Bader kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Platz 7. Er ist Direktkandidat im Wahlkreis 23 Hamburg-Bergedorf-Harburg

„Ich bin 57, gelernter Drucker, MLPD-Mitglied und Einzelperson im Bündnisrat. Als gebürtiger Hamburger liegt mir natürlich der Hafen am Herzen, deshalb bringe ich meine Erfahrungen in der Gewerkschaftsarbeit für die Förderung der Kampfeinheit der Hafen-, Werftarbeiter und Seeleute ein. Protest ist links. Rechte Parolen vom starken Mann, mehr innerer Sicherheit bedeuten für uns Arbeiter*innen immer weitere Unterdrückung und Aushöhlung unserer ohnehin eingeschränkten Rechte, besonders in den Betrieben. Wir Arbeiter*innen sind stark, wenn wir von unseren gemeinsamen (Klassen)interessen ausgehen gegen jede Form von Spaltung. Dazu möchte ich mit meiner Kandidatur beitragen.“


Mein Name ist Martin Köhler, ich bin 33 Jahre alt, ledig, und habe mich als kämpferischer Vertrauensmann bei VW Kassel der Arbeiterplattform im internationalistischen Bündnis angeschlossen, um gegen die Zerstörung der Umwelt, für eine gesellschaftliche Alternative einzutreten, die Arbeitsplätze und Umweltschutz vereint. Dieses Bündnis ist die einzige Kraft, die in der Arbeiterplattform die Kolleginnen und Kollegen organisiert, damit die Umweltverbrecher und Profiteure zur Rechenschaft gezogen werden, Knast statt Boni!

Wie wirksam unsere Arbeit ist, zeigt sich auch in Repressalien gegen mich und andere kämpferische KollegInnen. Erst hat mich das Unternehmen unter fadenscheinigen Gründen aus meiner Abteilung  entfernt und nun drei Monate später die Abteilung aus der Qualitätssicherung „wegrationalisiert“. Das bestärkt mich, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“


„Ich heiße Ilona Janda und bin 58 Jahre alt. Ich arbeite seit 9 Jahren als telefonische Kundenbetreuerin im Callcenter. Seit 26 Jahren bin ich aktiv in der kämpferischen Frauenbewegung. Besonders liegt mir am Herzen, dass sich mehr junge Frauen aktiver für ihre konkreten Interessen eintreten, aber auch für die bisher erreichten Frauenrechte. Die Regierungspolitik der CDU-SPD-Regierung rückt immer mehr nach rechts. Für die Mehrheit der hier lebenden Frauen und ihrer Familien bedeutet dies zunehmende Verschlechterung ihrer Lebenslage. Es wird ihren Widerstand herausfordern. Das internationalistische Bündnis ist genau die richtige Antwort. Meine Erfahrungen aus der kämpferischen Frauenbewegung, aus der Bündnisarbeit als Brigadistin zur 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal / Kathmandu bringe ich in den Bündnisrat mit ein. Mit den Weltfrauen erlebte ich was wir erreichen können, wenn religiöse und antikommunistische Vorbehalte, in der gemeinsamen praktischen Arbeit überwunden werden.“


„Ich heiße Frieder Lutz, bin 37 Jahre und arbeite bei Opel in Rüsselsheim. Mit Leiharbeit und Unterdrückung von kämpferischen Kollginnen und Kollegen betreiben die Konzernchefs Spaltung. Sie haben Angst vor einer Arbeiterklasse, die für eine bessere Zukunft kämpft. Das internationalistische Bündnis fördert den Zusammenhalt der Arbeiterinnen und Arbeiter. Besonders gut finde ich, dass Jugendliche, Frauen, Bauern, Arbeiter, Migranten, Umweltkämpfer, Revolutionäre usw. im Bündnis zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen. Das macht uns stark!“

 

 

 

 


Seyran Cenan, Rechtsanwaltsangestellte


Rosa Klusmann, Schülerin, Herne


Markus Stockert, Stahlarbeiter, Betriebsrat und Mitglied der IGM-Vertrauenskörperleitung bei thyssenkrupp Steel, Duisburg

 

 

 

 

 

 

 


Mirvais Saeedi, Tischler, Flüchtling


“Mein Name ist Christiane Otto, ich bin 65 Jahre alt und lebe in Bochum. In meiner Kindheit bin ich auf einem Bauernhof aufgewachsen, als Textileinstellerin und im Schaltgerätebau habe ich viele berufliche Erfahrungen gemacht. Heute bin ich aus gesundheitlichen Gründen auf Hartz IV angewiesen und von Armut betroffen. Ich weiß genau, wie es vielen geht, die arbeitslos oder langzeitarbeitslos sind, die von Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind. Deshalb bin ich Montagsdemonstrantin der ersten Stunde seit 2004 und aktiv für die Forderung „Weg mit Hartz IV – das Volk sind wir!“ Dafür engagiere ich mich auch im Bündnisrat.”

 


Carmen Kinzel ist IT-Projektleiterin, ehemalige Vertrauenskörperleiterin VW-FSAG, Braunschweig, sie kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen Platz: 1.

„Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet. Bei der Volkswagen Financial Services in Braunschweig war ich über 10 Jahre Leiterin des IG Metall-Vertrauenskörpers. Ich stehe für eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit, für Arbeitsplätze und Umweltschutz – gegen das Co-Management und die Spaltung der Belegschaften. Ich bin aktiv im VW-Komitee, gegen die Abwälzung der VW-Krise auf Belegschaft und Kommunen, für die vollständige Aufdeckung, die Bestrafung der Verantwortlichen und Haftung mit ihrem Privatvermögen. Außerdem bin ich aktives Mitglied in der Solidaritäts- und Hilfsorganisation „Solidarität International“. Ich lese gern Krimis und fahre gern Fahrrad.“


Arnold Blum aus Glözvin, Milchbauer, ist Diplom-Agraringenieur, 64 Jahre.

„Der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt werden. Ein weiteres Beharren auf Maximalprofit in fast allen gesellschaftlichen Bereichen ist abzulehnen. Es gilt, in der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung mehr Wahrheit und Information der Bevölkerung gegenüber zu leisten.“

 

 

 

 


Wahlkampf-Kundgebung mit Stefan Engel und Gabi Fechtner in Erfurt

Korrespondenz vom Sommercamp des Jugendverbands REBELL

Während wir den Platz vorbereiten, steht schon eine Traube Erfurter um unseren einladenden Stand herum. Es ist Schulanfang in Thüringen. In der Erfurter Innenstadt herrscht geschäftiges Treiben. Auch auf dem zentralen Platz in Erfurt, dem Anger, sind viele Menschen an diesem Donnerstag Nachmittag.

Sie wollen unsere Spitzenkandidaten kennenlernen

Bereits während Rebellen gemeinsam mit Freunden der MLPD und des Internationalistischen Bündnis mit unserem auffälligen Wahlkampfbus, mit etlichen Wahl-Plakaten den Platz schmücken, Tische aufstellen und den Pavillon ausrichten, steht eine Traube Erfurter um unseren einladenden Stand herum. Sie wollen insbesondere unsere Spitzenkandidaten Gabi Fechtner und Stefan Engel kennen lernen. Viele von ihnen sind beeindruckt, dass Gabi Fechtner, als Parteivorsitzende der MLPD, hier nach Erfurt gekommen ist. „Es berührt mich, dass ihr so viele junge Menschen und eine junge Parteivorsitzende habt, die Verantwortung für den Sozialismus übernehmen“, so ein älterer Passant noch während des Aufbaus.

Stefan Engel ist Spitzenkandidat der Landesliste Thüringen

Viele Jugendliche und Passanten, die neben dem Brunnen und auf den Bänken am Anger sitzen, recken neugierig die Hälse, als die beiden Moderatoren Wanja und Stella vom Jugendverband Rebell schwungvoll die Wahlkampf-Kundgebung eröffnen. Die ersten Zuhörer nehmen direkt vor der Bühne Platz, als Stefan Engel, der Spitzenkandidat der Landesliste Thüringen, das Wort ergreift. Mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump und dessen reaktionärer Politik spricht er vielen aus dem Herzen. Zugleich macht es auch viele nachdenklich, als Stefan Engel überzeugend darlegt, dass die kriegsvorbereitende Politik der US-Regierung uns heute mehr denn je herausfordert, einen aktiven Widerstand zur Verhinderung eines 3. Weltkriegs zu entwickeln. Die Herausbildung zahlreicher neuer imperialistischer Länder und die neue Qualität in der Krisenhaftigkeit des Imperialismus hat diese Weltkriegsgefahr erheblich verschärft. Zwischen den USA und Nordkorea wird sogar mit einem Atomkrieg gedroht. Eindringlich fordert er unter Applaus vieler Zuhörer eine internationale antiimperialistische Einheitsfront.

Der Ansturm auf den Stand reißt kaum ab

Erste Expemplare der gerade neu erschienenen Broschüre der MLPD „Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder“ werden verkauft. Darüber hinaus ist insbesondere das Interesse an unserem Parteiprogramm und den Lehren aus dem Verrat am Sozialismus groß. Eine Offenheit, die Suche nach Antworten und nach einer echten Alternative zu dem trüben Parteiensumpf rund um Merkel & Co … Über 40 Erfurter tragen sich in den Listen des Internationalistischen Bündnis ein und neun weitere Jugendliche wollen im Rebell mitmachen.

Gabi Fechtner greift Auto-Kartell an

Aus vielen angeregten Diskussionen horchen die Menschen auf, als Gabi Fechtner als neue Parteivorsitzende der MLPD und bundesweite Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD angekündigt wird. Sie greift den aktuellen Dieselabgas-Betrug an, in den ausnahmslos alle deutschen Autokonzerne insbesondere VW, Daimlerund Porsche sowie alle bürgerlichen Parteien – ob CDU, SPD, FDP oder Grüne – einbezogen sind. Gabi Fechtner attackiert die Merkel/Gabriel-Regierung. Tausende ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer, die Kriminalisierung von Rettungskräften des Boots von  „Jugend rettet“ in Italien gehen ebenso auf das Konto der Bundesregierung wie die bis heute unaufgeklärten feigen Morde des faschistischen NSU und seiner Helfershelfer aus dem Verfassungsschutz.

Unsere Antwort: Die Freiheitsideologie des Sozialismus

Mit den Waffenexporten nach Saudi-Arabien hat sie die Krise der bürgerlichen Flüchtlingspolitik maßgeblich verschärft und ist mit verantwortlich.
Unsere Antwort auf die allgemeine Krisenhaftigkeit des imperialistischen Weltsystems ist die Freiheitsideologie des Sozialismus. Sie tausendfach unter die Menschen zu tragen und die Massen für einen neuen Aufschwung im Kampf um den Sozialismus zu gewinnen, ist das Gebot der Stunde und unsere Leitlinie im Bundestagswahlkampf.

„Bist du ein Rebell?“

Mit passenden Songs geben sich Musiker und Redner gegenseitig die Klinke in die Hand. „Bist du ein REBELL? Zeig, was du dich traust! Bist du ein REBELL? Heb jetzt deine Faust!“ hallt über den Platz, als verkündet wird, dass in Erfurt eine neue REBELL-Gruppe gegründet wurde. In einer Solidaritätsadresse schreibt das Sommercamp des REBELL an die Erfurter Jugendlichen: „Wir freuen uns, dass es geklappt hat, die REBELL-Gruppe in Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, zu gründen. Dazu möchten wir euch ganz herzlich gratulieren. Uns wurde berichtet, dass ihr vergangene Woche von Faschisten angegriffen wurdet. Wir verurteilen das und sprechen euch unsere volle Solidarität aus. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Deswegen ist es genau richtig, sich im REBELL zu organisieren und sich nicht einschüchtern zu lassen. Einen Finger kann man brechen, aber fünf sind eine Faust! Keinen Fußbreit den Faschisten!“

13. Jubiläum der Donnerstagsdemonstration

Parallel zur Kundgebung beteiligt sich ein Teil des Bündnisses an der Donnerstagsdemonstration gegen die Hartz-IV Gesetze ganz in der Nähe, die an diesem Tag ihr 13. Jubiläum feiert. Stefan Engel, eingeladen als Thüringer Kandidat, eröffnet dort seine Vorstellung mit den Worten, dass er Montagsdemonstrant der ersten Stunde sei und dass es für ihn und die MLPD selbstverständlich ist, jede Woche auf die Straße zu gehen und Politik für und mit den Menschen zu machen. Es ist armselig, dass sich häufig bürgerliche Politiker kurz vor den Wahlen auf den Straßen blicken lassen und danach wieder verschwunden sind. Angriffslustig attackiert er die sogenannte Sozialpolitik der Herrschenden und unterscheidet sich damit erfrischend von den Reden der anwesenden bürgerlichen Politiker. Stolz übergab der Jugendverband REBELL der Erfurter Donnerstagsbewegung einen selbst gebackenen Geburtstagskuchen.