Arbeiterplattform gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen bei Daimler

Die Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses in der Region Stuttgart hat eine Aktion bei Daimler in Untertürkheim durchgeführt – genauer: vor einem Werkstor des Werksteiles Hedelfingen.

Korrespondenz aus Stuttgart

Anlass ist die Entlassung von 1200 Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern im Laufe des Jahres. Davon ein Großteil schon Ende März. Es wurden Diskussionen geführt, ob es überhaupt möglich ist, einen Kampf zu organisieren. Viele Kolleginnen und Kollegen befürworteten dies. Nicht wenige zeigten sich aber skeptisch, ob das gelingt.

 

Gut an kam auch die Losung „heute die, morgen wir“. Das war auch die Erfahrung von Opel. Viele haben Angst, dass wenn man sich beteiligt als erster fliegt. Man muss aber heute mehr Angst um die Zukunft unserer Kinder und Enkel haben. Man muss auch kommende Aktionen so organisieren, dass die Masse der Kollegen einzelne schützen.

 

Der Vertrag, dass es keine betriebsbedingten Entlassungen geben soll beruhigt noch manche Kollegin und manchen Kollegen. Das Argument, dass wie bei Opel oder im Bergbau, die Arbeitsplätze dann trotzdem vernichtet sind, brachte zum Nachdenken. Allerdings, zeigen auch beide Beispiele, dass wir kämpfen können. Es entstand eine ganze Gruppe von Kolleginnen und Kollegen, die halb auf der Straße diskutierten.

 

Ausgegangen war die Aktion von einem Beschluss des regionalen Treffens des Internationalistischen Bündnisses in Stuttgart. Es beteiligten sich auch verschiedene Organisationen und Einzelpersonen des Bündnisses.

 

Das Internationalistische Bündnis hat verschiedene Aufkleber gegen Leiharbeit und Spaltung, für Zusammenhalt und Arbeitereinheit entworfen.

Hier kann man sie anschauen.

Agrarplattform gegründet

Flugblatt zum Aufbau der Agrarplattform im InterBündnis

Pressemeldung vom 6.1.19

Am 13. Dezember 2018 wurde in Sonsbeck am Niederrhein die Agrarplattform im Internationalistischen Bündnis gegründet. Diese setzt sich die Aufgabe, Klein und Mittelbauern sowie handwerkliche Betreiber der Nahrungsmittelverarbeitung gegen die Ruinierung einer naturnahen Landwirtschaft durch Regierung, EU und Agrarkonzerne zusammenzuschließen. Auf kämpferischer Grundlage sollen gemeinsame Forderungen und Ziele im Bündnis mit der Masse der Verbraucher durchgesetzt werden.

Nach einer intensiven Vorbereitung über mehrere Monate mit intensiven Gesprächen unter 40 – 50 Klein- und Mittelbauern, legten die Initiatoren einen Plattform-Entwurf vor. Dieser fand allgemeine Zustimmung und wurde auf der Gründungsveranstaltung mit vielen Anträgen und Hinweisen verbessert und einstimmig verabschiedet. Als Logo wurde die grafische Darstellung eines Treckers beschlossen. Er symbolisiert das charakteristische Arbeitsmittel aller landwirtschaftlichen Betriebe, der Viehzüchter, der Acker-, Gemüsebauern, Winzer u.a. Die Versammlung wählte eine dreiköpfige Koordinierungsgruppe und als deren Sprecher und Kontaktadresse den Diplom-Agraringenieur Gerd Zitzner aus Essen.

Erste Aktivitäten dienen vorrangig der Gewinnung von Unterstützern der Agrarplattform vor allem bei öffentlichen Auftreten auf Bauernprotesten und im Rahmen von Wahlkampfkundgebungen (z.B. Europawahl im Mai). Für diese Aufbauarbeit wird die Koordinierungsgruppe einen Aktionsplan erarbeiten.

Der Widerstand von politischen Gefangenen in den türkischen Gefängnissen gehen in Form der Unbefristeten Hungerstreiks weiter.

Mitteilung und Aufforderung an die internationale Öffentlichkeit

 

Die HDP Abgeordnete und politische Gefangene Leyla Güven, die seit 82 Tagen einen

unbefristeten Hungerstreik” führt, formulierte ihren Widerstand folgendermaßen: “Lasst uns die

Isolation brechen, den Faschismus besiegen und die Völker befreien”. Sie hat auch kürzlich

verkündet, dass die 15 minütige Kontaktaufnahme der Familie von Abdullah Öcalan keinesfalls als

ein Ende der Isolation gedeutet werden kann und viel mehr als ein hinhalte Taktik des Erdogan

Regimes bewertet werden muss.

Die Gefangenen in Van (Ost Türkei) Gefängnis Esat Naci Yildirim und Kadir Karabag führen ihren

Widerstand gegen Isolation, Repression und Folter in den Gefängnissen führen ihren Todesfasten

seit genau 124 Tagen. Sie sind an der Schwelle des Todes.

In vielen Gefängnissen des türkischen faschistischen Regimes führen Hunderte kurdische und

 129a/b, Plattform gegen 129 a/btürkische politische Gefangene einen entschlossenen Widerstand gegen die unmenschliche und

anti-demokratische Exekutionspolitik des dortigen Unrechtsstaates fort. Der Kampf der politischen

Gefangenen in der Türkei gewinnt von Tag zu Tag mehr Sympathie und erfährt eine wachsende

internationale Solidarität. Im Gegensatz zu dieser Entwicklung setzen die Eliten der politischen

Macht, die Verantwortlichen der Regierung in Ankara und die Verwalter der Gefängnisse ihre

Politik der Drei Affen, die nichts wissen, nichts hören und nichts sprechen wollen.

Narges Mohammadi, Nazarin Zaghari-Ratcliffe, Zwei Frauen und politische Gefangene im dem Evin

Gefängnis in Teheran fordern weiterhin ihnen zustehende medizinische Versorgung, weil beide

schwer erkrankt sind und setzen deshalb ihren Widerstandsaktion fort.

In dem Tiflis Gefängnis in Aserbaidschan wird Journalist und Blogger Meyman Hüseynov weiterhin

der Repression ausgesetzt. Die Geflüchteten auf dem Rettungsschiff vor Malta Sea-Watch-3

verlangen immer noch ihre Aufnahme. Eine alevitische Mutter Kezban Bektaş in Armutlu-Istanbul

setzt ebenfalls ihren Protest gegen die Inhaftierung und Anklage ihrer Tochter fort, in dem sie seit

Monaten eine Sitzblockade macht.

In der Türkei sind tausende Arbeiterinnen und Arbeiter in hunderten Betrieben organisieren ihren

Widerstand gegen Entlassungen auf Grund der Mitgliedschaft in der Gewerkschaft und vielen

Repression und für bessere Arbeitsbedingungen in den Betrieben.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben auch wir beschlossen unseren solidarischen

internationalistischen Widerstand, den wir seit 4 Tagen durchführen ebenfalls und vorerst Drei

Tage, also bis zum Sonntagabend, den 20. Januar 2019, zu verlängern. Unser internationalistischer

und solidarischer Hungerstreik geht in dem Vereinslokal KAGEF (interkulturelles Jugendforum), in

der Frankenallee 152 in (Gallus) Frankfurt/M weiter.

Diejenigen die ihre Körper in Hungerstreik begeben, diejenigen die ihre Ihren Herzen in

Widerstand setzen und diejenigen die ihren Geist mit Freiheit beflügeln werden unsere

internationalistische Solidarität weiterhin erfahren. Wir werden ihren berechtigten Kampf mit

begleiten bis sie ihren erwünschten Sieg im Kampf gegen Unterdrückung, Plünderung, Krieg und

Ausbeutung erlangt haben.

Hoch die internationale Solidarität!

ATIF, Neue Frau, Neue demokratische Jugend-Frankfurt,

Alevitisches Kulturzentrum Oberursel, Revolutionäre Alevitische Union

Auch wir hungern aus Solidarität mit!

…denn „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“!

Weltweit gibt es derzeit vielerorts Hungerstreiks, an denen sich viele würdige Menschen

beteiligen, die aus Protest gegen ihre erniedrigenden Lebensumstände die Nahrungsaufnahme

selbstbestimmt verweigern.

Diese Menschen nutzen ihren eigenen Körper als letztes Mittel zur Durchführung ihres passiven

Widerstandes, um einerseits gegen unerträgliche Lebensbedingungen in den Gefängnissen oder

aus gesellschaftlich-politischen Gründen, z.B. Arbeitsbedingungen zu protestieren. Sie protestieren

nicht nur, sondern stellen auch berechtigte Forderungen zur politischen Lösung durch

verantwortliche Gremien oder der Regierungen.

Der „befristete oder unbefristete Hungerstreik“ als eine selbstbestimmte Nahrungsverweigerung,

wird auch in Europa seit Jahrhunderten als ein politisches Kampfmittel des zivilen Ungehorsams

öfters angewandt. Obwohl diese Form der politischen Auseinandersetzung, vielmals kritisiert wird,

teils berechtigte, teils unberechtigterweise, wenden ihn weltweit vor allem die politischen

Gefangenen oder bestimmte Teile der kritischen Gesellschaft an, die sonst keinen Ausweg mehr

sehen, zur Durchsetzung ihrer Belange.

Auch wir hier in Frankfurt und in der Rhein-Main Region lebende Menschen mit

Migrationshintergrund treten vom 14. bis 17. Januar 2019 in einen viertägigen, begrenzten, damit

symbolischen Hungerstreik, um den berechtigten Forderungen von Hungerstreikenden weltweit

ein weiteres Gehör hier vor Ort zu schaffen. Wir solidarisieren uns vielmehr mit den berechtigten

Forderungen der Hungerstreikenden und Widerstand leistenden Menschen (s.u.), weil diese den

Kampf um Menschenrechte, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, Demokratie und eine Welt

ohne Ausbeutung fördern.

Wir fordern die internationale Öffentlichkeit und die fortschrittlichen Einzelpersonen und

demokratischen Organisationen hier in Frankfurt und im Rhein/Main Gebiet auf, sich unserer

Solidarität anzuschließen.

Hoch die internationale Solidarität!

Freiheit für allen politischen Gefangenen!

Isolation ist Folter, Isolation ist Mord!

Wo das Unecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht!

Organisatoren des Soli-Hungerstreiks sind:

AKM (Alevitisches Kulturzentrum-Hochtaunus)

YDG (Neue demokratische Jugend) – Frankfurt,

Yeni Kadın (Neue Frau) – Frankfurt

ATIF – Frankfurt (Föderation der Arbeiter*Innen aus der Türkei in Deutschland)

Unterstützer:

Internationalistisches Bündnis Rhein-Main

Pro Migra-Mannheim

Arbeiter und Jugendverein Ober-Ramstadt

Dayanışmayı yükseltmek biz de için açlık grevindeyiz!

…çünkü; dayanışma halkların nezaketidir!

Dünyanın bir çok yerinde onurlu insanlar, kötü yaşam koşullarını protesto etmek adına,

bedenlerini kendi rızalarıyla açlığa yatırarak, besin almayı bırakmak zorunda kalıyorlar.

Bu insanlar, özellikle politik tutsaklar, en insani haklara erişebilmek için, bedenlerini pasif direniş

yöntemiyle açlık grevine yatırarak, protesto ettikleri tutsaklık yaşam koşullarını değiştirmek

istiyorlar. Aynı zamanda çok işçi-emekçi, mülteci veya göçmen insanlar yaşam ve çalışma

koşullarını protesto ederek iyileştirmek için ortak mücadele veriyorlar. Bu insanlar sadece yolunda

gitmeyen bir şeyleri protesto etmiyorlar, bizlere aynı zamanda hükümeter ve idari kurumlar adına

nasıl bir politik çözüm üretilebileceğini de gösteriyorlar.

Süreli veya süresiz açlık grevleri, kendi iradesiyle beslenmeyi red edmek yoluyla, pasif direnişi

seçen bir eylem biçimi tarzı olduğu kadar; sivil itaatsizlik ve medeni cesaret örnekleri olarak ta

Dünya’da ve Avrupa’da yüzyıllardır sürdürülmektedir. Bu mücadele yöntemi, toplumlar içinde bir

çok insan tarafından bazı yönleriyle eleştirilir. Ancak böylesine zorlu bir eylem biçimini insanlar,

özellikle de politik tutsaklar, temel hak ve özgürlüklere erişebilmek için, başka hiç bir mücadele

aracının kalmadığı, sözün hükmünü yitirdiği koşulda, seçmek zorunda kalmaktalar.

Bizler, Frankfurt Ren-Main havzasında yaşamakta olan göçmen kökenli duyarlı insanlar, ilericiler,

yurtseverler ve devrimciler olarak; dünya çapında bedenlerini açlığa yatıran bütün onurlu insanları

ve onların taleplerini sehiplenmek istiyoruz. Onların seslerine ses katmak için; 14-17 Ocak 2019

tarihleri arasında, 4 günlük sembolik ve dayanışmacı bir açlık grevi sürdürüeceğiz.

Bizler, bedenlerini açlık grevine yatırarak direnişi ve mücadeleyi seçen onurlu insanların haklı ve

meşru taleplerini destekliyoruz. Çünkü, onların onurlu mücadelesi; insani, demokratik, temel hak

ve özgürlükler, kendini özgürce tanımlama hakları için olduğu kadar, aynı zamanda sömürüsüz ve

baskısız bir dünya yaratma mücadelesidir de.

Dolayısıyla, Frankfurt ve çevresindeki uluslararası kamuoyunu, duyarlı şahsiyetleri ve ilerici-

demokratik kurumları/örgütlenmeleri bütün açlık grevindeki insanların meşru ve haklı direnişlerini

ve bizim ortak eylemimizi desteklemeye ve sahiplenmeye çağırıyoruz.

Yaşasın Enternasyonal Dayanışma!

Bütün Politik Tutsaklara Özgürlük!

İzolasyon İşkencedir, İzolasyon Ölümdür!

Haksızlığın Hakka Dönüştüğü Yerde, Direniş Sorumluluktur!

Dayanışmacı Açlık Grevi Organisatörleri:

AKM (Alevi Kültür Merkezi-Hochtaunus)

YDG (Yeni Demokrat Gençlik) – Frankfurt

Yeni Kadın – Frankfurt

ATIF – Frankfurt

Destekleyenler:

Enternasyonalist Birlik Rhein-Main-Bölgesi

ProMigra Derneği-Mannheim

İşçi Ve Gençlik Derneği- Ober-Ramstadt

Aufruf der Arbeiterplattform zum Umweltkampftag am 08. Dezember 2018

Wir Arbeiter brauchen Arbeitsplätze und Umweltschutz

 

Wir rufen alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf, sich aktiv am internationalen Umweltkampftag zu beteiligen,

… weil wir Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder haben und wir sowohl Arbeitsplätze und saubere Umwelt zum Leben brauchen. Lasst uns dafür und gegen die eigentlichen Verursacher gemeinsam auf die Straße gehen!

… weil die Konzerne mit ihrer kapitalistischen Produktionsweise die Verursacher für den Übergang in die Umweltkatastrophe sind. Die regionalen Umweltkatastrophen zeigen wohin es führt, wenn wir die da oben so weiter machen lassen wie bisher.

… weil es einfach gelogen ist, wenn die Konzerne uns erzählen, sie machen alles zum Schutz der Umwelt und es nicht stimmt, dass in China der dreckige Stahl produziert wird und in Deutschland der saubere Stahl. Fakt ist: wird der CO2 Ausstoß nicht reduziert, werden wir bald auf dieser Welt nicht mehr leben können.

… weil wir es ablehnen, dass die Konzerne mit den Finger auf andere Länder zeigen, deren dreckige Energiegewinnung anprangern und uns so gewinnen wollen, gemeinsam mit den Konzernen für unseren Standort zu kämpfen, egal was mit unseren Kollegen in andern Ländern passiert.

… weil wir stattdessen gemeinsam mit den Arbeitern und Arbeiterinnen aus anderen Ländern diejenigen ins Visier nehmen wollen, die für ihren Profit weltweit Arbeitsplätze vernichten und die Umwelt zerstören.

… weil wir es richtig finden, für umweltpolitische Sofortmaßnahmen und unserer Arbeitsplätze zu kämpfen mit unsere Forderungen: Umstellung auf regenerative Energien und Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesen Bereichen! Einführung der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung aufgrund der Umstellung auf E-Mobilität!

… weil wir wissen, dass im Kapitalismus, Ökologie und Ökonomie unvereinbar sind und die Ausbeutung von Mensch und Natur eine Gesetzmäßigkeit darstellt, treten wir für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ein.

Heraus zum weltweiten Umweltkampftag. Macht mit im Internationalistischen Bündnis und der Arbeiterplattform. Hier kommt die Kraft und Kampferfahrungen der Belegschaften aus unterschiedlichen Konzernen und Branchen zusammen. Kämpfen wir gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und für eine lebenswerte Zukunft, für Arbeitsplätze und Umweltschutz!

Gemeinsam sind wir stark!

Aufruf der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis zum Weltklima-Aktionstag 2018

Der beschleunigte Übergang in die globale Klimakatastrophe muss dringend gestoppt werden!

Anlässlich der 24. Weltklimakonferenz (COP24) vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Katowice rufen wir deshalb zu örtlichen und regionalen Protestaktivitäten am internationalen Weltklima-Aktionstag am 8. Dezember auf.

Die Hitzewelle in Deutschland 2018 bis hinauf nach Skandinavien sprengte alle Rekorde in Bezug auf Dauer und Temperaturen. Selbst am Polarkreis wurden 30 Grad gemessen! Die neusten Studien des „Potsdam-Institut für Klimaforschung“ und des Bericht des Weltklimarats (IPPC) warnen vor einer „Heißzeit“ mit bis zu 5 Grad höheren Jahresdurchschnittstemperaturen in wenigen Jahrzehnten, wenn „der Übergang in eine emissionsfreie Weltwirtschaft nicht deutlich beschleunigt“ wird.

Überall auf der Erde zeigen immer krassere regionale Extremwettererscheinungen, dass die verheerende Klimaveränderung längst im Gange ist. Wechselwirkungen mit anderen Umweltzerstörungen, wie die fortschreitende Regenwaldvernichtung oder die immer umfangreichere Massentierhaltung und Rückkopplungseffekte, wie das Auftauen der Permafrostböden, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. Es droht eine globale Umwelt- und Klimakatastrophe, die die Existenz der ganzen Menschheit und der Ökosysteme gefährdet.

 

Die ganze Entwicklung ist eine Anklage  an die Verursacher in den Banken- und Konzernzentralen und in vielen Regierungen. Diese nehmen eine Umwelt- und Klimakatastrophe aus Profitgründen mutwillig in Kauf. Kriege um Rohstoffe, militärische und politische Einflussgebiete bedrohen die Menschheit und Umwelt zusätzlich.

Drei Jahre nach Abschluss des Pariser Abkommens wird deutlich, dass aufgrund des völlig unverbindlichen Abkommens von den beteiligten Ländern, die bisher zugesagten „freiwilligen Selbstverpflichtungen“ die Erderwärmung bestenfalls auf 3,5 Grad begrenzen würden. Mit der allgemeinen Rechtsentwicklung vieler Regierungen, allen voran US-Präsident Trump, führen diese  den Frontalangriff auch auf erkämpfte Klima- und Umweltschutzmaßnahmen. In Deutschland zeigte sich das unter anderem in der massiven Unterdrückung und Kriminalisierung der Umweltschützer im Hambacher Wald mit dem größten Polizeieinsatz in der Geschichte NRWs. Der massenhafte Widerstand gegen die Rodung und den umweltzerstörerischen Braunkohle-Tagebau machte aber auch deutlich, dass Erfolge möglich sind.

Während sich andere Organisationen von Massenprotesten verabschiedet haben und den Klimagipfel nur noch „kritisch begleiten“ setzt das Internationalistische Bündnis und seine Umweltplattform auf Solidarität mit den Protesten in Katowice und den weltweiten Widerstand statt einer  Politik der Anpassung.

Radikale Sofortmaßnahmen sind nötig!

Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft! Wir brauchen Sofortmaßnahmen im Klimaschutz und zum Schutz der Meere und Wälder!

Schrittweise und dann vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien! Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und weiteren regenerativen Energiequellen! Nein zu Fracking – ohne Wenn und Aber!

Ausbau eines unentgeltlichen öffentlichen Nahverkehrs auf Basis erneuerbarer Energien

 

Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik der internationalen Banken, Konzerne und vieler Regierungen zu entwickeln, braucht es einen breiten gesellschaftlichen Zusammenschluss. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung der Regierung“ Kraft, Gesicht und Profil geben. Wir treten ein für eine andere Gesellschaft, in der die Menschen in Einheit mit der Natur produzieren, leben und konsumieren. Macht deshalb mit beim Aufbau der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis!

Hier gibt es den 181201 Aufruf der Umweltplattform zum Welt-Klimaaktionstag 2018 zum download

Aufruf der Frauenplattform zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – Fight Violence against Women – Organize!

  1. November 2018

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen –

Fight Violence against Women – Organize!

 

Wir sind die Plattform der Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis…

… weil die Frauen der Welt mutig gegen Gewalt kämpfen. Zehntausende beim Womensmarch in den USA gegen den frauenverachtenden, faschistoiden Präsidenten Trump. Samstagsmütter in der Türkei gegen das Erdogan-Regime. Die Bewegung „Ni una menos“ (keine einzige weniger) in Lateinamerika. Gegen Massenvergewaltigungen in Indien. „Omas gegen rechts“ in Österreich. Die mutige Jesidin und Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad gegen die Sexsklaverei des IS. Frauen gegen Sexismus und Rassismus in Deutschland. Ärztinnen wie Kristina Hänel gegen Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen.

… weil wir uns für all diese Kämpfe weiter stärken müssen! Dafür brauchen wir einen dauerhaften, starken, organisierten, überparteilichen Zusammenschluss. Nur gemeinsam sind wir stärker als diejenigen, die uns unterdrücken! Das Internationalistische Bündnis umfasst bereits 31 Organisationen und 24.000 Einzelpersonen.

… weil die kämpferische Frauenbewegung Verantwortung für die Zukunft übernehmen  und sich im Bündnis mit allen anderen fortschrittlichen Kräften gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien stellen muss. „Wehret den Anfängen“ ist für uns keine Floskel. Um die Rechtsentwicklung zu stoppen, stellen wir in den Vordergrund, was uns eint, nicht was uns trennt. Je komplizierter die Entwicklung, desto besser müssen wir sie begreifen lernen.  Je härter die Zeiten, desto stärker muss unsere Solidarität sein!

… weil die Befreiung der Frau und die Befreiung der ganzen Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung zwei Seiten einer Medaille sind und deswegen auch nur gemeinsam erkämpft werden. Dafür stärken wir uns im Internationalistischen Bündnis gegenseitig und lernen voneinander: von der Power der Jugend, von der Perspektive der Revolutionärinnen und Revolutionäre, von der Organisiertheit und den Kämpfen der Arbeiter.

… weil Gewalt gegen Frauen im Kapitalismus systemimmanent ist: ob Hunger, Kriege, Flucht, Umweltkatastrophen, patriarchale Unterdrückung, Diskriminierung, Sexismus oder Altersarmut. Deshalb mit dem Internationalistischen Bündnis als konsequente Kraft dem Übel an die Wurzel  gehen statt es „kritisch zu begleiten“.

Viele gute Gründe mitzumachen – auch für dich/Sie!

 

Deshalb rufen wir Powerfrauen und -mädchen im Internationalistischen Bündnis dazu auf:

 Fight Violence against Women – Organize!

Am 25. November gegen Gewalt an Frauen gemeinsam auf die Straße!

Knüpfen wir ein untrennbares Band mit unseren Schwestern überall auf der Erde!

Stärken wir die kämpferische Frauenbewegung!

Schließen wir uns enger zusammen gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien – im Internationalistischen Bündnis und der Frauenplattform!

Gestalteter Aufruf mit Statements von verschiedenen Organisationen und Frauen

 

Kontakt: frauenplattform@inter-buendnis.de

Zeitzeugen gesucht! Veranstaltung zum großen Bergarbeiterstreik 1997 am 6.10.2018

Folgende Pressemittelung von unserer Trägerorganisation zu ihrer Veranstaltung am 06.10.2018 wollen wir hier unterstützen und mit dazu aufrufen:

Veranstaltung in Gelsenkirchen- Horst in der Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a zum großen Bergarbeiterstreik 1997 am 6.10.2018 – Zeitzeugen gesucht

Der große Bergarbeiterstreik 1997 der Kumpels von Ruhr und Saar war ein historisches Ereignis.

Mit dem größten, selbständig organisierten Bergarbeiterstreik seit dem II. Weltkrieg wurde

verhindert, dass die Regierung Kohl und die RAG ihre Pläne zur Schließung der Steinkohlezechen durchziehen konnten. Die Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF sucht weiter Zeitzeugen, die damals dabei waren, die Fotos und Berichte beitragen können – von den Anfängen auf Zeche Hugo bis zu den Protesten vor dem Bonner Kanzleramt und aus der breiten Solidaritätsbewegung aus der Bevölkerung. Aber auch alte Grubenlampe, Zeugnisse der Bergbauzeit und Beiträge zur Bergarbeiterkultur sind willkommen. Statt Abgesang und weinerlichen Klagen wird dieser Abend die kämpferische und revolutionäre

Bergarbeiterkultur des Ruhrgebiets an jüngere Generationen weitergeben.

Die Veranstaltung mit Vorporgamm ab 16 Uhr, großer Revue zum Bergarbeiterstreik ab 19 Uhr und anschließendem Tanz findet statt am 6.10.2018 in Gelsenkirchen- Horst an und in der Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a. Interessenten wenden sich bitte an: Kumpel für AUF, e-mail: kumpel-@gmx.de

Hier der Flyer zur Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen

„Wir akzeptieren die Arbeitsplatzvernichtung von Siemens nicht!“

Von der Berliner Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses:

„Für die Zukunft der Jugend: Wir akzeptieren die Arbeitsplatzvernichtung von Siemens nicht! Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz und für die unbefristete Übernahme der Azubis!“ so ist eine Unterschriftenliste überschrieben, die die Berliner Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses initiiert hat:

Hier gibt es die Unterschriftenliste als pdf-Datei!

Seit Jahren baut der Siemenskonzern die Belegschaft ab, schließt Werke und Ausbildungsstätten, verkauft ganze Bereiche und macht dabei Rekordgewinne. Kaeser (Joe Kaeser, Chef von Siemens; Anm. d. Red.) verkündet mit dem neuen Konzernumbau eine weitere Steigerung der Rendite (Ausbeutung). Die Proteste 2017/18 haben den Konzernvorstand zum Rückzug von Standortschließungen gezwungen. Die Siemens-Bosse halten aber mit Rückendeckung der Bundesregierung an der Arbeitsplatzvernichtung fest.

Es gibt aber keinen „sozialverträglichen“ Arbeitsplatzabbau

Dazu wurde mit dem Gesamtbetriebsrat ein sogenannter „Zukunftspakt“ geschlossen. Es gibt aber keinen „sozialverträglichen“ Arbeitsplatzabbau, die Arbeitsplätze fehlen der Jugend. Wir lassen uns nicht spalten oder weiter flexibilisieren! Wir sind bereit konzern- und länderübergreifend konsequent zu kämpfen! Dazu brauchen wir die Gewerkschaft als Kampforganisation.

Wir unterstützen auch den Kampf um jeden Arbeitsplatz der Leiharbeiter und anderer Belegschaften wie bei General Electric. Weltweit könnten mit einer Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und der Umstellung auf umweltfreundliche Technologien Hunderttausende weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Hier gibt es die Unterschriftenliste als pdf-Datei!

Die Diskussionsgrundlage für eine Agrarplattform steht

Die politisch-inhaltliche und auch ein guter Teil der praktischen Arbeit im InterBündnis wird in den Plattform organisiert – zum Beispiel in der Umweltplattform oder der Frauenplattform. Jetzt organisieren sich auch die Landwirte: Ein Beratungsentwurf für ein Flugblatt und Standpunktpapier wird hiermit veröffentlicht.

Schon im September will sich die Agrarplattform im Internationalistischen Bündnis gründen. Rückmeldungen zu dem Beratungsentwurf sollen jetzt weiter gesammelt werden.

Die Gründung der Agrarplattform soll bei einem Treffen der Initiatoren und Unterstützer der Agrarplattform am Freitag, den 14. September 2018 um 20 Uhr in Uedem / Niederrhein erfolgen. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Hier kann man den Entwurf des Flugblatts der Agrarplattform lesen!

Du willst mitmachen? Schicke eine E-Mail an den Kontakt zur Vorbereitung und Mitarbeit in der Agrarplattform: wodiro@web.de

Nachtrag: Resolution an die IG Metall Verwaltungsstelle und den Migrantenausschuss Salzgitter

Auf der Arbeiterkonferenz am 21.05.2018 haben wir noch eine Solidaritätserklärung verabschiedet die wir euch nicht vorenthalten wollen:

An
die Verwaltungsstelle der IGM Salzgitter
den Ortsmigrantenausschuss der IGM Salzgitter
Frau Sevim Dagdelen, die Linke

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir finden es richtig, dass Ihr die Veranstaltung mit Frau Dagdelen durchgeführt habt. Die Kritik am faschistischen Erdogan-Regime und am völkerrechtswidrigen Einmarsch in Efrin ist voll und ganz berechtigt. Als Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis fordern wir den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur Türkei und Schluss mit den  Waffenlieferungen.
Eure Veranstaltung steht in der antifaschistischen, demokratischen und  freiheitlichen Tradition der Gewerkschaftsbewegung. Wir sind ausdrücklich solidarisch mit Euch gegen die Hetze und die organisierte Kampagne der AKP-nahen ADD („Allianz Deutscher Demokraten“), die mit ihrem  Nationalismus die Belegschaften spaltet.
Dass der IG Metall Vorstand vor dieser rechten Kampagen einknickt und von euch eine Entschuldigung verlangt, ist unglaublich und nicht  akzeptabel.

Mit solidarischen Grüßen

Einstimmig verabschiedet von den Teilnehmern der Arbeiterkonferenz des Internationalistischen
Bündnisses am 21.4.2018 in Hildesheim

 

 

 

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