Rückblick der Wahlkampftour in Videos

Für radikalen Umweltschutz Internationalistische Liste/MLPD wählen – dazu spricht Lisa Gärtner in Köln.

Warum es Sinn macht die MLPD zu wählen? Diese Frage beantwortet Peter Römmele, Stahlarbeiter aus Duisburg und Landesvorsitzender der MLPD NRW in diesem Video!

Kurzes Statement von Hannes Stocker, Elektriker und Umwelpolitischer Sprecher der MLPD zum Umwelt(schutz)programm der Internationalistischen Liste/MLPD

Der Wahlkampf der Internationalistischen Liste/MLPD läuft auf Hochtouren – auch in Thüringen. In diesem Video werden zwei Kundgebungen gezeigt. In Arnstadt und Nordhausen legt Tassilo Timm (Gleisbauer und Landesvorsitzender der MLPD Thüringen) den Bürgerinnen und Bürgern nah was die IL/MLPD von den bürgberlichen Parteien unterscheidet

Am 18.05.2019 fand in Wuppertal eine Kundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD statt. Dieses Video berichtet über die gesamte Kundgebung mit Kultur und Auszügen aus den Reden von Fritz Ullman (Linkes Forum) und Gabi Fechtner (Vorsitzende der MLPD)

Hier die Rede von Ibrahim Ibraqhim (Demokratisches Komitee Palästine e.V.) und Andrew Schlüter (MLPD Berlin) zum Thema: Solidarität mit allen Befreiungskämpfen! Freiheit für Palästina!

Für die Interessen der Klein- und Mittelbauern! | Arnold Blum in Berlin

Video der Parteivoritzenden der MLPD Gabi Fechtner von der Kundgebung vom 11.05.2019 zur Sozialismus Debatte und zu den Menschen die wirklich bereit sind für den Sozialismus zu kämpfen wie es die MLPD seit 50 Jahren macht. Anders als ein Kevin Kühnert der sich auf diese Debatte nur draufsetzt um ihn als Utopie zu verdrehen. Am 14.05.2019 wurde unser Kandidat Fritz Ullmann vom Linken Forum Radevormwald zur Europawahl interviewt, das gibts hier nun auch im Video.

Die Auftaktkundgebung aus Frankfurt im Video mit unseren Spitzentrio Lisa Gärtner, Peter Weispfenning , Erhan Aktürk sowie für den Jugendverband REBELL Inessa Kober und die Auftaktkundgebung in Aachen wo Monika Gärtner-Engel vor Ort war. (10.05.2019)

Es folgen Kundgebungen aus Gelsenkirchen mit reißender Rede von Stefan Engel und aus Stuttgart wo Dirk Willing auftrat. (11.05.2019)

 
 
 
 

Weitere Statements, Berichte und Bilder zum vielfältigen Wahlkampf unseres Bündnisses

Sarah Rissmann/Jugendverband REBELL, Direktkandidatin in Dortmund:

Der Wahlkampfauftakt in Dortmund war so beeindruckend mit der Demonstration, der ganzen Bandbreite an Bündnispartnern, der Rede von Gabi Fechtner und dem Konzert mit Grup Yorum und das Beste ist: Wir konnten viele neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus Dortmund gewinnen! Auch die Solidarität gegen die faschistischen Angriffe mir gegenüber war bewegend und zeigt, dass wir uns nicht einschüchtern lassen. Das über den Wahlkampfauftakt u.a. in den Dortmunder Medien kein Wort berichtet wurde haben wir nicht hingenommen. Gemeinsam waren wir bei den Dortmunder Ruhrnachrichten und haben protestiert gegen die unerhörte Pressezensur! Bis jetzt waren die Ruhrnachrichten zu keinem Gespräch bereit.

 

Rotfüchse – nicht zu klein zum kämpfen!

 

 

 

 

 

 

In vielen Fernsehsendungen und in den Zeitungen wurde so getan als käme es nur auf die bekanntesten Personen wie Merkel und Schulz, oder vielleicht noch eine handvoll Parteien an. Aber in den Innenstädten und auf der Straße machte niemand von ihnen auch nur Ansatzweise einen so aktiven und offensiven Wahlkampf wie die Internationalistische Liste/ MLPD. Hier kamen die wichtigen Themen zur Sprache. Angriff auf das Autokartell und den Millionenfachen Betrug durch VW und Co, Kampf gegen die wachsende Kriegsgefahr, wachsende Altersarmut. Für das Recht auf Flucht und die internationale Solidarität und vieles mehr.

Normalerweise spielen Kinder im Wahlkampf keine aktive Rolle. Sie bekommen vielleicht einen Luftballon in der Hoffnung, dass die Eltern dann die jeweilige Partei wählen. Die Kinderorganisation Rotfüchse ist an vielen Orten ein fester Bestandteil des Wahlkampfs der Internationalistischen Liste/MLPD. Hier wird selbst aktiv Politik gemacht, unter dem Motto Rotfüchse für Frieden und Freiheit.

In Köln haben die Rotfüchse bei einer Straßenmalaktion groß „Rotfüchse für Frieden und Freiheit“ In den Stadtteil gemalt. Sie haben gefeiert, dass ihre Freunde Ahmed und Alaa doch nicht in den Irak abgeschoben werden und wollen am 23.9. gemeinsam mit den Rebellen gegen Abschiebungen in Düsseldorf demonstrieren.

In Gelsenkirchen haben die Rotfüchse bei einem Straßenumzug Durchsagen am Mikro gemacht und mit den Rebellen Flyer verteilt. Großen Spaß haben die Rotfüchse beim Basteln, Kochen und Backen. In Herne haben sie Antistressbälle hergestellt und verkauft, in Hagen Plätzchen in Form von einer Lokomotive gebacken und verkauft. Es gab Kinderschminken, Seifenblasen, Seilhüpfen und weitere Spielangebote.

Statement von Ghazi Hamad, Vertreter des Demokratischen Komitee Palästinas im Bündnis-Rat

Der gemeinsame Wahlkampf war hervorragend. Wir konnten von der Internationalistischen Liste/MLPD wirklich was bewirken. Die Kundgebung in Berlin am Herrmannplatz kam bei unseren palästinensischen Kollegen und Freunden sehr gut an.

Wir haben bewiesen, dass wir politisch was bewirken können. Die einstweilige Verfügung gegen Volker Beck wegen seine unwahren und kriminalisierenden Aussagen freut uns sehr. Das ist ein gemeinsamer Erfolg.

Wir werden weiter unsere Ziele verfolgen – für internationalistischen Zusammenhalt und gegen Spaltung! Gemeinsam sind wir stark!

Tassilo Timm/Jugendverband REBELL, Direktkandidat in Halle:

Bei Podiumsdiskussionen der Gewerkschaften, AWO, Jugendeinrichtungen usw.. wurden in der Regel immer nur „die 5 großen Parteien“ eingeladen. Das sorgte meistens für Langeweile bei den Teilnehmern – hatte aber auch seinen Grund. Man wollte uns als revolutionärer Alternative keine Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Bei einer Veranstaltung in einem Stadtteilzentrum wurden dann tatsächlich mal alle Direktkandidaten eingeladen. Ich erhielt nach meinen Statements oft den meisten Applaus und eine Teilnehmerin sagte: „Ich find’s gut, dass hier mal ein Arbeiter kandidiert“. Bei den Ständen, vor allem im Stadtteil, wo ich selbst kandidiere, war es für viele wichtig, ein Gesicht „zum Anfassen“ zu haben. Viele spürten dann richtig, dass wir es ernst meinen mit den Forderungen, die auf unseren Plakaten stehen und dass wir tatsächlich Politiker „neuen Typs“ sind.

Christiane Otto, Bochum, Mitglied im Bündnisrat:

„Ich stehe dazu, dass die Politik bei Hartz IV und den Renten versagt hat. Das System hat große Löcher. Deshalb freue ich mich, dass die  Internationalistische Liste MLPD im Wahlkampf sich klar für die Interessen dieser Menschen und für eine Änderung der Politik eingesetzt hat. Viele Hartz IV Empfänger leben von Suppenküchen, es ist gut, dass es sie gibt, aber es ist auch eine Abhängigkeit in der Armut, denn sonst kommst Du mit Deinem Geld nicht klar. Aber man möchte den Speiseplan auch mal selbst bestimmen. Die Politik kann sich nicht auf diesen Hilfen für die von Armut betroffenen Menschen ausruhen.

Die Angriffe auf auf das internationalistische Bündnis zeigen, dass wir der Wahrheit näher kommen und bestärken uns darin, weiter zu machen.“ 

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Erste Bilder vom vielseitigen Wahlkampf unseres Bündnis wurden auf der RF-News Homepage der MLPD veröffentlicht:

 

 

 

wenn ihr nocht weitere Bilder oder Statements zum Wahlkampf habt schickt sie an die Redaktion.

Aktiver und umweltbewegter Tag für die Wählerinitiative im Mansfelder Land

Der letzte Sonntag (20.08.17) war für die Aktiven der Wählerinitiative Halle ein spannender Tag: Gleich morgens ging es los, um im Mansfelder Land Plakate aufzuhängen. Mit dabei waren auch Ilona Janda (Kandidatin der Internationalistischen Liste/ MLPD auf der Internationalistischen Liste) und Tassilo Timm, Direktkandidat in Halle/ Saale und auf Platz 1 der Landesliste Sachsen-Anhalt.
Nachmittags waren wir als Wählerinitiative bei den Imkern Ingolf und Ralf zu einer Besichtigung der Holzmarkenimkerei in Wolferode (bei Eisleben) eingeladen. Beide sind Unterstützer unseres Direktkandidaten für Mansfeld-Südharz Adrian Mauson. Dass das eine Herzenssache für die beiden ist, wurde im Laufe des Tages deutlich. So kamen angeregte Gespräche auf.
Für viele erheiternd war, dass auf dem Grundstück der beiden Gastgeber, die alte Apfelsorte ‚ Ananasrenette ‚ wuchs. Sie war – so wird erzählt – die Lieblings-Apfelsorte Lenins im Schweizer Exil gewesen. Nachdem sich alle stärken konnten, hatten wir die seltene Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit der Imker zu bekommen. Adrian Mauson selbst half bereits mehrmals bei biologisch wirtschaftenden Gartenbauern im Umland von Halle aus, und wusste daher auch praktisch, wie arbeitsintensiv die Erzeugung ökologischer Lebensmittel ist.
Alle Gäste waren sehr interessiert an der darauffolgenden Vorführung der beiden Imker. Es wurde allen auch im Falle des Imkern deutlich, wie viel Arbeit es bedeutet, die Zusammenarbeit von Mensch und Bienen möglichst nachhaltig zu gestalten. Interessant waren die Maßnahmen um die Varroa-Milbe in Schach zu halten, die drei verschiedenen Honigernten im Jahr oder auch die vielen verschiedenen Produkte, die schonend und nachhaltig aus dem Honig, den Pollen und dem Wachs gewonnen werden können.
Für uns war es ein sehr gutes Beispiel für die mögliche Einheit von Mensch und Natur. Diese wird aber durch die Umweltzerstörung existenziell bedroht! So wurde die Forderung ‚Umweltschutz und Arbeitsplätze‘ hier für uns lebendig: Durch  verantwortungsvolles Imkern und anderer, bspw. landschaftspflegender Arbeit, ist beides teilweise vereinbar. Doch dem sind klare Grenzen gesetzt, schließlich wird im staatsmonopolistischen Kapitalismus in immer mehr Wirtschaftsbereichen Maximalprofit angestrebt, wie spätestens seit dem Dieselskandal vielen klar geworden ist.
Die beiden erzählten von ihrer Sorge, dass es zu einer dramatischen Situation wie in China kommen könne. Dort werden Blüten in einigen Regionen bereits mit der Hand bestäubt, weil keine Bienenvölker mehr in der Nähe leben. So traf auch die umweltpolitische Forderung der Internationalistischen Liste/ MLPD, ‚Strafrechtliche Verfolgung von Umweltverbrechern‘, voll ins Schwarze: Konzerne wie Bayer deklarieren Neonicotinoide (‚Spritzgifte‘) als ‚bienenunschädlich‘. Doch das entspricht nicht der Realität: Die Bienen werden durch Spritzgifte orientierungslos und sterben, weil sie nicht zum Bienenstock zurückfinden. Genauso auch die Forderung ‚Erzeugerpreise rauf – Verbraucherpreise runter‘ wird beim Thema Honig deutlich: Handelsmonopole drücken den Einkaufspreis so stark es geht, sodass fast nur noch Mischhonige (aus EU/ Nicht-EU-Ländern) gekauft werden können. Das erschwert Imkern hierzulande das wirtschaftliche Überleben, mindert die Qualität und macht den Irrsinn der Nahrungsmittelversorgung im Kapitalismus deutlich.
Allgemein wurde die Vorführung mit großer Ernsthaftigkeit verfolgt, wir konnten besonders viel über die praktische Tätigkeit der Imker lernen und uns Kennenlernen. Zum Dank bekamen die beiden einen Karl-Marx-Sekt überreicht, das umweltpolitische Buch ‚Katastrophenalarm‘ wechselte den Besitzer und wir versprachen uns einander in den kommenden Tagen und Wochen noch öfters zu treffen, um das Bündnis weiter bekannt zu machen und aufzubauen.
Internationalistisches Bündnis Halle/ Saale