Wir schlagen ALARM! Am 20. September

Arbeiter-, Umwelt- und Jugendbewegung zusammen für eine lebenswerte Zukunft, gegen die menschheitsgefährdende Umweltpolitik von Regierung und Monopolen!

Die Sorge um eine lebenswerte Zukunft in einer intakten Natur nimmt unter der Masse der Bevölkerung und in unseren Belegschaften zu. Sommerliche Temperaturen nahe dem Nordpol, auftauende Permafrostböden in Sibirien, vervielfachte Regenwaldabholzung und verheerende Brände in Brasilien, zunehmende regionale Umweltkatastrophen. Das sind nur einige bedrohliche Schlaglichter der letzten Wochen.

Wir rufen alle ArbeiterInnen, Azubis und GewerkschafterInnen, alle UmweltkämpferInnen auf, den Protest- und Streiktag am 20. September, der von der Fridays for Future – Bewegung ausgeht, zu ihrer Sache zu machen.

Aus Angst vor dem  wachsenden Schulterschluß von Arbeiter- und Jugendbewegung  hetzen Regierung und Monopole . Markus Blume, CSU-Generalsekretär, behauptet: „Für das Klima ist durch einen Generalstreik nichts gewonnen.“ Damit will er davon ablenken, dass sich Streiks der Arbeiter wirkungsvoll gegen Großkonzerne richten und sie empfindlich treffen. Das haben 1996 300.000 Arbeiter gezeigt. In einer mehrtägigen, selbständigen Streikbewegung verteidigten sie das Gesetz zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Kanzler Kohl im Auftrag der Monopole kippen wollte. Ein allseitiges, gesetzliches Streikrecht muss erkämpft werden, das es in Deutschland nicht gibt. Eine starke gesellschaftliche Kraft entsteht, wenn sich Arbeiter- und Jugendumweltbewegung im Kampf gegen Ausbeutung von Mensch und Natur verbinden und zusammen schließen.

Wir müssen die Auseinandersetzung führen gegen ein Ausspielen von Arbeitsplätzen und Umweltschutz. Das betreiben die Konzerne und die Regierung, um uns vom Kampf für unsere Interessen abzuhalten und uns zu spalten. . In diesem Kampf muss sich die Arbeiterklasse an die Spitze stellen! Der DGB positioniert sich aufgrund des gewachsenen Umweltbewusstseins unter den Belegschaften gegen diese Spaltung: „Auf einem toten Planeten kann es keine Arbeitsplätze geben“. Genau! Es sind die gleichen Konzerne, die mit ihrer kapitalistischen Produktionsweise die Verursacher für die drohende Umweltkatastrophe sind, und die uns Arbeiter in ihrem internationalen Konkurrenzkampf verheizen. So die Autokonzerne, die jahrzehntelang gegen Entwicklung der Brennstoffzelle auf Verbrenner setzten, mit Abgasmanipulation kriminell über Luftverschmutzung täuschten, und uns jetzt die E-Mobilität mit Arbeitsplatzvernichtung und gesteigerten Ausbeutung „doppelt“ bezahlen lassen wollen. Oder die Ruhrkohle AG, die Hunderttausende Bergbau-Arbeitsplätze vernichtete, Giftmüll unter Tage einlagerte,  heute zum Dank den Bergmannsfamilien die Rente kürzt, Mieten erhöht, mehreren Hundert Kumpel die Kündigung schickte und durch die begonnene Flutung der Zechen eine Trinkwasserkatastrophe im Ruhrgebiet in Kauf nimmt durch PCB-haltiges Grubenwasser und Giftmüll.

Wir lehnen ab, dass internationale Konzerne jeweils mit den Fingern auf andere Länder zeigen, deren dreckige(re) Energiegewinnung anprangern und uns so gewinnen wollen, für „unseren Standort“ – sprich ihre Konkurrenzschlacht zu kämpfen. Wir nehmen stattdessen gemeinsam mit den ArbeiterInnen sowie UmweltkämpferInnen weltweit diese internationalen Monopole ins Visier, die für ihren Profit Arbeitsplätze vernichten und die Umwelt zerstören. Wir brauchen einen gesellschaftsverändernden Kampf, für eine Gesellschaft in Einheit von Mensch und Natur.

Deshalb: Fördern wir die Vorbereitung und Teilnahme an einem gemeinsamen Protest- und Streiktag in allen Betrieben, Lehrwerkstätten, Schulen und Wohngebieten. Werben wir in allen Gewerkschaftsgliederungen dafür. Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft!

Macht mit im Internationalistischen Bündnis. Hier kommt die Kraft und Kampferfahrungen der Belegschaften aus unterschiedlichen Konzernen und Branchen mit den verschiedensten fortschrittlichen und demokratischen Kräften in der Gesellschaft zusammen. Kämpfen wir gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien und für eine lebenswerte Zukunft, für Arbeitsplätze und Umweltschutz und einer Gesellschaft in Einheit von Mensch und Natur! Gemeinsam sind wir stark!

Hier kann der Aufruf heruntergeladen werden: Aufruf 20.9.

Freitag, 21.06.2019 Klimastreik in 15 Ländern

Am Freitag, den 21.06.2019 wollen wir zusammen mit 15 Ländern zentral in Aachen für die konsequente Bekämpfung der Klimakrise streiken. Dafür stehen wir nach 6 Monaten Streik in Aachen direkt am Rand des rheinischen Braunkohlereviers, der größten CO2-Quellen Europas, um zu zeigen, dass wir wütend sind. Wütend, dass sich nach 6 Monaten Streik immer noch nichts getan hat. Und gleichzeitig stehen wir in Aachen direkt am Drei-Länder-Eck zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden, denn Klimaschutz kann nicht national gedacht werden. Wir müssen weltweit zusammenarbeiten, um die Krise zu bewältigen. Deshalb streiken wir zusammen für eine Zukunft.

Dabei sind die Klimastreik-Bewegungen aus:

Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Tschechien, dem UK und Ungarn.

Treffpunkte:

12Uhr Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof

12Uhr Bahnhof Rothe Erde

12Uhr Bahnhof Schanz

12Uhr RWTH Aachen, organisiert von den Scientists For Future

Die 4 Demonstrationszüge werden sich dann in der Stadt vereinen und gemeinsam zum Tivoli (Stadion) ziehen, wo dann um 14:30 die Abschlusskundgebung mit coolen nationalen und internationalen RednerInnen und MusikerInnen stattfinden wird. Mit dabei sein wird auf jeden Fall Culcha Candela. Genauere Infos über das Programm und die Route werden wir demnächst hier veröffentlichen.

Aus dem Manifest des Internationalischen Bündnisses

(siehe auch unter www.inter-buendnis.de)

* Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!

* Wir brauchen Sofortmaßnahmen im Klimaschutz und zum Schutz der Meere und Wälder.

* Schrittweise und dann vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien!

* Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und weiteren regenerativen Energiequellen!

* Nein zu Fracking – ohne Wenn und Aber!“

Ich unterstütze / Wir unterstützen den Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung der Regierung!“ und möchte(n) in Kontakt kommen

Name (ggf. Organisation/Initiative):

Anschrift:

Telefon / E-Mail:

Email an: umweltplattform@inter-buendnis.de; Post an: Internationalistisches Bündnis, Schmalhorststr. 1c, 45899 Gelsenkirchen; Telefon unter: 0175-9175952 (Hannes Stockert)

Gemeinsamer Aufruf der Jugend- und Umweltplattform zum Internationalen Fridays for Future-Aktionstag am 24. Mai 2019

Unter dem Motto Fridays for Future sind inzwischen Millionen Jugendliche auf der ganzen Welt gegen die herrschende Klimapolitik auf die Straße gegangen. Mehr als 600.000 in Deutschland seit Anfang des Jahres. Zurecht treibt uns die Sorge um die Zukunft auf unserem Planeten um. Es droht eine globale Umweltkatastrophe mit der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Hauptverantwortlich: die internationale Konzerne und Banken, die mutwillig die Welt und die Menschheit ins Verderben schicken, um ihre Profite zu maximieren. Die Regierung steht ihnen dabei als „best friends“ zur Seite.

Die Fridays for Future – Proteste finden viel Unterstützung in der Bevölkerung – den Monopolen und der Regierung sind sie dagegen ein Dorn im Auge! Zurecht schwindet das Vertrauen in die herrschende Politik, die seit Jahren von mehr Klimaschutz redet, aber in Wirklichkeit die Zerstörung der Umwelt für Profitinteressen voran treibt. Überhaupt in das kapitalistische System, das ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, die drängendsten Menschheitsprobleme zu lösen. „We are unstopable – another world is possible“ – mit unseren Protesten wächst das Vertrauen in die eigene Kraft, die Überzeugung „Für unsere Zukunft müssen wir kämpfen!“ und eine breite Debatte über die notwendige Gesellschaftsveränderung mit der konsequenten Leitlinie der Einheit von Mensch und Natur. Diesen Weg wollen und müssen wir stärken!

Die Jugend- und Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis unterstützen die rebellische FFF-Bewegung und sind aktiv mit dabei. Wir rufen mit auf zur breiten Teilnahme in allen Städten zum nächsten Aktionstag am 24. Mai 2019.

Es geht dabei nicht nur um das Klima und erst recht nicht um ständige und erneute Appelle anlässlich von Wahlen. Gemeinsam kämpfen wir für dringend notwendige Sofortmaßnahmen im Umweltschutz und gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen!

Das Internationalistische Bündnis, in dem sich 37 Trägerorganisationen und über 26.000 eingetragene Unterstützer aus der Arbeiter-, Frauen-, Umwelt-, Migranten- und Jugendbewegung zusammengeschlossen haben, ist ein Bündnis für die Zukunft! Gegen die Rechtsentwicklung der Regierungen und aller bürgerlichen Parteien. Gegen ihr Rollback in der Umweltpolitik als Teil dieser Rechtsentwicklung, unter anderem mit der Aufgabe selbst der völlig unzureichenden Klimaziele oder der uneingeschränkten Unterstützung für die deutschen Monopole bei ihren umweltzerstörerischen Handlungen: wie beim Abgasbetrug der Autokonzerne, bei der Glyphosatzulassung in der EU für Bayer/Monsanto, dem Freikauf der Atomkonzerne von der Atommüll-Verantwortung, dem größten Polizeieinsatz in der Geschichte NRW’s gegen die Massenproteste zum Erhalt des Hambacher Waldes, usw. Der Kampf gegen mächtige Gegner braucht starke Bündnisse und eine Massenbewegung, in der auf überparteilicher und gleichberechtigter Grundlage zusammen gearbeitet wird. Dafür steht das Internationalistische Bündnis und seine Plattformen.

Trumpf dafür ist: Sich in den vielen Fragen, wo wir uns bereits einig sind, zusammenzuschließen und zusammenzuarbeiten, das (noch) Trennende hinten anzustellen und Widersprüche und unterschiedliche Positionen und Meinungen unvoreingenommen und solidarisch zu klären. Es ist nicht zu akzeptieren und zu dulden, dass in der Fridays for Future – Bewegung politische Kräfte und selbsternannte Führer oder „Orgas“ tätig sind, die eine konsequente Kapitalismuskritik und revolutionäre Positionen und Kräfte ausschließen und unterdrücken wollen. Das schwächt die notwendige Breite der Bewegung im Kampf für die Rettung der Umwelt und vor allem eine klare Zukunftsperspektive. Die politische Selbstständigkeit, die Überparteilichkeit und der rebellische Charakter der Fridays for Future-Proteste muss gegen solche parteiegoistischen und antikommunistischen Spaltungsversuche verteidigt werden!

Stärkt die rebellischen Fridays for Future-Proteste!

Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt durch die Profitwirtschaft und für die Einheit von Mensch und Natur!

Macht mit beim bedeutenden Zukunftsprojekt des Internationalistischen Bündnis, damit sich wirklich etwas ändert!

Bringt Eure Erfahrungen, Engagement und Elan mit ein!

Umweltplattform mobilisiert für Fridays for Future

Friday for Future – Retten wir die Umwelt vor der Profitwirtschaft!
Gemeinsam gegen die (umweltpolitische) Rechtsentwicklung der Regierung.

Angesichts dringend notwendiger Maßnahmen zur Verhinderung einer globalen Klimakatastrophe ist es ein Desaster, was nach bisher 24 Klimakonferenzen der UN faktisch herauskam. Unser Planet und die Menschheit steuern mit der Profitwirtschaft sogar beschleunigt auf eine globale Umweltkatastrophe zu. Unter anderem zunehmende Hitzerekorde, dramatische Wintereinbrüche, jetzt schon wieder viel zu warme  Temperaturen im Februar und eine deutliche Zunahme regionaler Umweltkatastrophen sind untrügliche Anzeichen dafür.
Zu Recht fürchtet gerade die breite Masse der Jugend um ihre Zukunft. Immer mehr las-
sen sich nicht mehr von den Sonntagsreden der bürgerlichen Politiker hinhalten. Berechtigt demonstrieren seit Wochen jeden Freitag Hunderttausende Jugendliche weltweit unter dem Motto „Fridays for Future“ für drastische Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz, gegen die Umwelt(zerstörungs)politik der Regierungen und Konzerne und entwickeln dabei auch Protestmethoden wie den zeitweisen Boykott des  Schulunterrichts.

Unterstützt, fördert und stärkt dieses rebellische und kämpferische Engagement für
eine Zukunft in Einheit von Mensch und Natur!
Mobilisiert und beteiligt euch am internationalen „Streik“Tag am Freitag, 15. März, mit Protestaktionen und Demonstrationen in über 40 Ländern der Welt.

Die Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses unterstützt und beteiligt sich an diesem mutigen Protest, der auch gegen wachsende Repressionen fortgeführt wird. Ins Visier gerückt werden müssen die Konzerne und Banken, die mutwillig und wissend die Welt und die Menschheit ins Verderben schicken, um ihre Profite zu maximieren. Die Bundesregierung steht ihnen dabei zur Seite und schafft die dafür notwendigen politischen Rahmenbedingungen, wie die Rücknahme und Absenkung der Klimaschutzziele, die schützende Hand über die Verantwortlichen für den kriminellen Abgasbetrug, dem Freikauf der Atomkonzerne von jeglicher (Atommüll-)Verantwortung, dem größten Polizeieinsatz in der Geschichte NRWs gegen die Massenproteste zum Erhalt des Hambacher Walds, usw. Aber Umweltkämpfer und protestierende Schüler, die dagegen aufbegehren, sollen mit einer „zwangsweisen Zuführung“ zum Unterricht, Abstrafungen oder Kriminalisierung zurecht gewiesen und bestraft werden. Nicht mit uns!
Jung und Alt gemeinsam – für einen gemeinsamen Kampf mit einem breiten überparteilichen fortschrittlichen Zusammenschluss. Nur so kann eine durchsetzungsfähige Kraft gegen die Rechtsentwickung der Regierung und bürgerlichen Parteien entstehen.

Internationalistisch – Klassenkämpferisch – Antifaschistisch – Ökologisch – Revolutionär

Dafür steht das Internationalistische Bündnis, an dem sich bisher 37 Organisationen und über 26.000 eingetragene Unterstützer beteiligen. Keine Organisation, Partei oder Bewegung allein oder nur für sich wird die Rechtsentwicklung aufhalten, zu der auch die beschleunigte Zerstörung des Klimas und der Umwelt gehört. Die Zeit ist reif für den organisierten breiten und überparteilichen Zusammenschluss und eine grundsätzliche Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.
Macht mit in der Jugend- und Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses, bringt Eure Erfahrungen, Engagement und Elan in dieses bedeutende Zukunftsprojekt – auch zur Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft – mit ein.

Aus dem Manifest des Internationalischen Bündnisses:

  • Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!
  • Wir brauchen Sofortmaßnahmen im Klimaschutz und zum Schutz der Meere und Wälder.
  • Schrittweise und dann vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien!
  • Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und weiteren regenerativen Energiequellen!
  • Nein zu Fracking – ohne Wenn und Aber!“

Email an: umweltplattform@ inter-buendnis.de; Post an: Internationalistisches Bündnis, Schmalhorststr. 1c,
45899 Gelsenkirchen; Telefon unter: 0175-9175952 (Hannes Stockert)

Aufruf der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis zum Weltklima-Aktionstag 2018

Der beschleunigte Übergang in die globale Klimakatastrophe muss dringend gestoppt werden!

Anlässlich der 24. Weltklimakonferenz (COP24) vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Katowice rufen wir deshalb zu örtlichen und regionalen Protestaktivitäten am internationalen Weltklima-Aktionstag am 8. Dezember auf.

Die Hitzewelle in Deutschland 2018 bis hinauf nach Skandinavien sprengte alle Rekorde in Bezug auf Dauer und Temperaturen. Selbst am Polarkreis wurden 30 Grad gemessen! Die neusten Studien des „Potsdam-Institut für Klimaforschung“ und des Bericht des Weltklimarats (IPPC) warnen vor einer „Heißzeit“ mit bis zu 5 Grad höheren Jahresdurchschnittstemperaturen in wenigen Jahrzehnten, wenn „der Übergang in eine emissionsfreie Weltwirtschaft nicht deutlich beschleunigt“ wird.

Überall auf der Erde zeigen immer krassere regionale Extremwettererscheinungen, dass die verheerende Klimaveränderung längst im Gange ist. Wechselwirkungen mit anderen Umweltzerstörungen, wie die fortschreitende Regenwaldvernichtung oder die immer umfangreichere Massentierhaltung und Rückkopplungseffekte, wie das Auftauen der Permafrostböden, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. Es droht eine globale Umwelt- und Klimakatastrophe, die die Existenz der ganzen Menschheit und der Ökosysteme gefährdet.

 

Die ganze Entwicklung ist eine Anklage  an die Verursacher in den Banken- und Konzernzentralen und in vielen Regierungen. Diese nehmen eine Umwelt- und Klimakatastrophe aus Profitgründen mutwillig in Kauf. Kriege um Rohstoffe, militärische und politische Einflussgebiete bedrohen die Menschheit und Umwelt zusätzlich.

Drei Jahre nach Abschluss des Pariser Abkommens wird deutlich, dass aufgrund des völlig unverbindlichen Abkommens von den beteiligten Ländern, die bisher zugesagten „freiwilligen Selbstverpflichtungen“ die Erderwärmung bestenfalls auf 3,5 Grad begrenzen würden. Mit der allgemeinen Rechtsentwicklung vieler Regierungen, allen voran US-Präsident Trump, führen diese  den Frontalangriff auch auf erkämpfte Klima- und Umweltschutzmaßnahmen. In Deutschland zeigte sich das unter anderem in der massiven Unterdrückung und Kriminalisierung der Umweltschützer im Hambacher Wald mit dem größten Polizeieinsatz in der Geschichte NRWs. Der massenhafte Widerstand gegen die Rodung und den umweltzerstörerischen Braunkohle-Tagebau machte aber auch deutlich, dass Erfolge möglich sind.

Während sich andere Organisationen von Massenprotesten verabschiedet haben und den Klimagipfel nur noch „kritisch begleiten“ setzt das Internationalistische Bündnis und seine Umweltplattform auf Solidarität mit den Protesten in Katowice und den weltweiten Widerstand statt einer  Politik der Anpassung.

Radikale Sofortmaßnahmen sind nötig!

Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft! Wir brauchen Sofortmaßnahmen im Klimaschutz und zum Schutz der Meere und Wälder!

Schrittweise und dann vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien! Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und weiteren regenerativen Energiequellen! Nein zu Fracking – ohne Wenn und Aber!

Ausbau eines unentgeltlichen öffentlichen Nahverkehrs auf Basis erneuerbarer Energien

 

Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik der internationalen Banken, Konzerne und vieler Regierungen zu entwickeln, braucht es einen breiten gesellschaftlichen Zusammenschluss. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen die Rechtsentwicklung der Regierung“ Kraft, Gesicht und Profil geben. Wir treten ein für eine andere Gesellschaft, in der die Menschen in Einheit mit der Natur produzieren, leben und konsumieren. Macht deshalb mit beim Aufbau der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis!

Hier gibt es den 181201 Aufruf der Umweltplattform zum Welt-Klimaaktionstag 2018 zum download

Aufbau einer Umweltplattform

Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel. Unser Planet steuert auf eine Umweltkatastrophe zu. Luft, Land und Meere werden vergiftet und verstrahlt, so lange sich
damit Geld machen, Profit erzielen lässt. Die globale Erwärmung, der rücksichtslose Einsatz von umweltzerstörenden Erzeugnissen der chemischen und pharmazeutischen Industrie – wie Glyphosat, Wachstumshormone in der Landwirtschaft, usw. sind dabei nur einige
der vielen Konsequenzen des rücksichtslosen Raubbaus an der Natur und des Menschen.

Auch die Ernährungsfrage beginnt nicht erst in den Supermarkt-Regalen, sondern auf den Äckern und Viehställen der Bauern und der Arbeit der Agrarbeschäftigten weltweit.

Die imperialistischen Regierungen mit ihren unverbindlichen Absichtserklärungen und derzeit allen voran US-Präsident Trump mit seinem Frontalangriff auf erkämpfte Klima- und
Umweltschutzmaßnahmen tun alles, damit die Profite der internationalen Übermonopole weiter wachsen auf Kosten der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen. Bei ihrem
G20-Gipfeltreffen im Juli in Hamburg verständigten sich die führenden Mächte der Welt u.a. mit der Duldung gegenüber der Verbrennung fossiler Rohstoffe und der Atomtechnologie auf einen umweltpolitischen Rechtsruck in der Klimafrage.

Weiter so? Nein Danke!

Weltweit und auch hier in Deutschland entwickelt sich dagegen die Umweltbewegung und
schließt sich verstärkt, z.B. im Protest gegen die Freihandelsabkommen, mit der Arbeiter-,
Frauen- und Jugendbewegung zusammen. Um dem Übel an die Wurzel zu gehen und die
Umwelt vor der Profitwirtschaft zu retten, müssen wir die hauptverantwortlichen Umweltverbrecher, die internationalen Großkonzerne, Großbanken und ihre Regierungen ins Visier nehmen! Die Menschheit will nicht in der Barbarei versinken – für eine lebenswerte Zukunft der Jugend! Sie gibt es nur in einer Gesellschaft, in der die Einheit von Mensch und Natur die Leitlinie ist. Stadt und Land müssen wieder zu einer festen Einheit geführt werden, im gemeinsamen Interesse für eine dem Gemeinwohl orientierten Lebensweise. Mit einer am Maximalprofit orientierten Wirtschaft kann die Menschheit nicht vor der  Umweltkatastrophe gerettet werden.

Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit
allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln braucht es eine gesellschaftliche Bewegung
des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen ökologischen, internationalistischen,
klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer
Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses „Gemeinsam gegen den
Rechtsruck der Regierung“ Kraft, Gesicht und Profil geben. Nur gemeinsam sind wir
stark und werden wir eine durchsetzungsfähige Kraft!

Eine besondere Herausforderung, die wir dieses Jahr annehmen werden, ist unsere gemeinsame Bundestagswahl-Teilnahme als Internationalistische Liste/MLPD. Schwerpunkte und Akzente wollen wir dabei in Wort und Tat unter anderem setzen in der Förderung einer breiten Protestbewegung gegen die 23. UN-Klimakonferenz vom 6.-17. November in Bonn mit einer Großdemonstration am 11. November. Im Kampf gegen Giftmüllund PCB unter Tage und dessen unverantwortliche Flutung durch die RAG oder die mit krimineller Energie betriebene mutwillige Vergiftung mit Abgas-Tricksereien durch die Automonopole, die als erstes bei VW aufgedeckt wurden, setzen wir uns für die strafrechtliche Verfolgung solcher Umweltverbrecher und auch mitunter persönliche Haftung für alle Schäden und Folgekosten ein.

Gegen den weiteren Braunkohle-Abbau und die Verfeuerung fossiler Energieträger und wie bei unserer Teilnahme am Protest gegen den G20-Gipfel in Hamburg mit über 76.000 Teilnehmern an der Großdemonstration, treten wir für einen konsequenten Kampf für Arbeitsplätze UND Umweltschutz ein. Solidarisch stehen wir an der Seite der Milchbauern im Kampf um ihre Existenzgrundlagen, die in unserer Umweltplattform einen festen Platz haben. Wir unterstützen und fördern des weiteren den ökologischen Wiederaufbau in Rojava/Westkurdistan.

Wir verstehen uns ausdrücklich nicht als „Konkurrenz“ zu bisherigen Kräften der kämpferischen Umweltbewegung, sondern als Teil dessen. Ohne ein breites Bündnis kann heute keine einzige wesentliche gesellschaftliche Frage gelöst werden. Der Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis zielt daher weit über die Bundestagswahlen, an der wir uns mit der Internationalistischen Liste / MLPD beteiligen. Wir wollen einen entschiedenen Beitrag leisten, umweltbewegte Menschen, Gruppen und Organisationen ausgehend von der großen Schnittmenge gemeinsamer Ziele und Forderungen im Kampf gegen den (umweltpolitischen) Rechtsruck der Regierung eng zusammenschließen und auf Grundlage dieser Zusammenarbeit noch bestehende Differenzen über die künftige gesellschaftliche Entwicklung schrittweise überwinden und uns gemeinsam dafür einsetzen.

Macht mit beim Aufbau einer Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis
„Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung!“.

Bringt Eure vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse, Know-How und Kraft im Umweltkampf sowie Ideen und Schöpferkraft für diese gemeinsame Bewegung mit ein.

Vorschlag eines nächsten Treffens am 27. August im Ruhrgebiet (14 Teilnehmer des Grün-
dungstreffens aus Berlin, Bochum, Gelsenkirchen, Hamburg, Hameln, Mühltal, Mülheim, Glövzin, Ulm)

Ich unterstütze / Wir unterstützen den Aufbau einer Umweltplattform im Internatio-
nalistischen Bündnis „Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung!“ und
möchte(n)

O informiert werden
O eingeladen werden zu Treffen der Umweltplattform
O den Aufbau der Umweltplattform finanziell unterstützen
O mitmachen in der Umweltplattform mit folgenden Schwerpunkten:
Name (ggf. Organisation/Initiative):
Anschrift:
Telefon / E-Mail:

E-Mail an: umweltplattform-ib@gmx.de
Post an: Internationalistisches Bündnis, Schmalhorststr. 1c, 45899 Gelsenkirchen
Telefon unter: 0175-9175952 (Hannes Stockert)

Diesen Aufruf hier im PDF-Format herunterladen.

ACHTUNG! Neuer Ort für Gründungstreffen Umweltplattform am 9. Juli!

„Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel.“

Unser Planet steuert auf eine Umweltkatastrophe zu. … Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln braucht es eine gesellschaftliche Bewegung des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen, internationalistischen, klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte. Dem wollen wir mit dem Aufbau einer Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses ‚Gemeinsam gegen den Rechtsruck der Regierung‘ Kraft, Gesicht und Profil geben,“ heißt es im Aufruf zur Gründung der Umweltplattform im Internationalistischen Bündnis.

Einheit des Kampfs um Arbeitsplätze und Umweltschutz als Alleinstellungsmerkmal

„Bereits in unserer gemeinsamen erfolgreichen NRW-Landtagswahl-Teilnahme als Internationalistische Liste/MLPD war die Einheit des Kampfs um Arbeitsplätze UND Umweltschutz ein besonderes und anziehendes Alleinstellungsmerkmal. Nur wir haben konsequent heiße Eisen angesprochen und angepackt wie z.B. die Forderungen nach strafrechtlicher Verfolgung der Umweltverbrecher; und das aufgeklärt und aufgeräumt werden muss mit dem Giftmüll unter Tage. An den G20-Protesten werden wir uns auch gegen den umweltpolitischen Rechtsruck der Regierungen beteiligen und in unserer Bundestagswahl- Teilnahme unsere Positionen dazu in Wort und Tat ausbauen“, so Hannes Stockert, Umweltpolitischer Sprecher der MLPD, und einer der Erstunterzeichner.

Kommt zum Gründungstreffen der Umweltplattform

Er fordert alle Umweltkämpfer, gerade auch Jugendliche, auf: „Beteiligt euch an den G20-Protesten in Hamburg und kommt am Sonntag, den 9. Juli, zum Gründungstreffen der Umweltplattform in Hamburg! Es findet von 11 Uhr bis 15 Uhr in 22769 Hamburg, statt.

am Sonntag 09. Juli
von 11-15 Uhr
in Hamburg
Vereinsheim der ATIF, Bartelsstr. 21, 20357 Hamburg-Sternschanze
nähe S-Bahnhof Sternschanze
ideal zur gleichzeitigen Teilnahme an den G20-Protesten

Bringt Eure vielfältigen Erfahrungen, Kenntnisse, Know-How und Kraft im Umweltkampf sowie Ideen und Schöpferkraft für diese gemeinsame Bewegung mit ein.“

Aufruf Aufbau Umweltplattform Internationalistisches Buendnis – mit Einladung Treffen neuer Ort hier zum Download